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USA-Reise: Alle wichtigen Infos zum ESTA-Antrag

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Wer in die USA reisen möchte, der benötigt einen ESTA-Antrag.

Urlaub in den Vereinigten Staaten: Für die Einreise in die USA ist ein ESTA-Antrag erforderlich. Erfahren Sie hier alles, was Sie zum Antrag wissen sollten.

Wer in die USA reisen möchte und dessen Aufenthalt dort nicht länger als 90 Tage dauern soll, der braucht kein Visum, er muss lediglich eine ESTA-Genehmigung beantragen. Dies ist meist online möglich. Was Sie sonst noch alles zum ESTA-Antrag wissen müssen, lesen Sie hier:

Was ist ESTA?

ESTA bedeutet Electronic System for Travel Authorization, also Elektronisches System zur Anreisegenehmigung. Das Ministerium für Innere Sicherheit sowie die Zollbehörde der USA stellen damit sicher, dass Reisende in den Vereinigten Staaten von Amerika kein Sicherheitsrisiko darstellen. Dafür werden die biografischen Daten der Reisenden ausgewertet. 

Reisende in den USA, die maximal 90 Tage unterwegs sind, benötigen kein Visum. Dafür muss aber untersucht werden, ob sie aus einem Land kommen, das am Visa Waiver Programm(VWP), also am Programm für visumfreies Reisen teilnimmt. Dazu zählen die meisten Länder Europas, auch Deutschland. Die Pflicht zur ESTA-Antragstellung begann am 12. Januar 2009.

Wann brauche ich eine ESTA-Reisegenehmigung?

Alle Reisenden, die im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen unterwegs sind, müssen bereits vor Antritt ihrer Reise in die Vereinigten Staaten über den Luft- oder Seeweg im Besitz einer bewilligten Reisegenehmigung sein. Auch Kleinkinder, die für die Reise noch kein eigenes Ticket benötigen, müssen über eine bewilligte Reisegenehmigung verfügen.

"Die US-Behörden wollen mit dem Genehmigungsverfahren sicherstellen, dass nur noch Personen im Rahmen der visumfreien Einreise an den Grenzkontrollstellen der USA eintreffen, welche die Sicherheitsstandards des Landes erfüllen", heißt es auf dem Onlineportal Esta-online.org.

Wie bekomme ich die Genehmigung?

Zur Beantragung einer Einreise-Genehmigung in die USA im Rahmen des visumfreien Reisens müssen Sie sich in das ESTA-System im Internet einloggen. Dort füllen Sie einen Antrag mit Ihren persönlichen Daten aus. Die Teilnahmeberechtigung zur visumfreien Einreise wird dann geprüft.

Was muss ich beim Antrag beachten?

Beachten Sie, dass ein ESTA-Antrag etwas kostet. Die ESTA-Gebühr beträgt 14 US-Dollar, das sind etwa 12,50 Euro. Die Gebühr für den ESTA-Antrag wird nicht pro Einreise berechnet, sondern pro ESTA-Antrag erhoben. Die Bezahlung können Sie mit Kreditkarte, Debitkarte oder per Online-Bezahlsystem PayPal vornehmen.

Wie lange ist die ESTA-Reisegenehmigung gültig?

Laut Esta-online.org heißt es: "Die Genehmigung gilt für zwei Jahre oder bis zum Ende der Gültigkeit Ihres Passes, je nachdem, was früher eintritt. Ein- und Ausreisen sind während dieser Zeit ohne eine neue Registrierung möglich, sofern die Voraussetzungen für die visumfreie Einreise weiterhin vorliegen."

Was kann ich tun, wenn mir der ESTA-Antrag nicht genehmigt wurde?

Im Falle einer Ablehnung des ESTA-Antrags müssen Sie ein Visum beantragen. Dies können Sie sich beim US-Konsulat besorgen. Sie sollten sich jedoch genau darüber informieren: Wird nämlich ein Visumantrag auch noch abgelehnt, kann das ernsthafte Konsequenzen für Sie haben. Auf der Website US Visaservice können Sie sich darüber genauer informieren.

Auch interessant: Was Sie tun können, wenn Ihr Reisepass kurz vor der Reise abläuft oder Sie ihn vergessen. Erfahren Sie hier alles rund um Flug-Reisen und Sicherheit an Bord.

sca

Reiserecht: 20 Gründe für den Reiserücktritt

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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