Wegen Winterwetters

Viele Alpenpässe noch geschlossen

München - Auch kurz vor dem meteorologischen Sommerbeginn (1. Juni) sind in den Alpen noch zahlreiche Passstraßen gesperrt. Es liegt teilweise noch Schnee.

Grund ist das in höheren Lagen noch immer andauernde Winterwetter, wie der ADAC am Freitag in München mitteilte. In Österreich sollen erst am nächsten Wochenende (8./9. Juni) die Silvretta-Hochalpenstraße und das Vorarlberger Furkajoch geöffnet werden. Das vor allem bei Motorradfahrern beliebte Timmelsjoch wird voraussichtlich an diesem Montag (3. Juni) geöffnet.

Bislang seien die Großglockner-Hochalpenstraße, die Kärntner Nockalmstraße, die Maltatal-Hochalmstraße, das Hahntennjoch und der Staller Sattel wieder für den Verkehr freigegeben.

In der Schweiz sind laut ADAC die Alpenübergänge Albula, Col de Croix, Flüela, Forcola die Livigno, Glaubenbüelen, Gotthard, Oberalp und Splügen offen. Die Pässe Klausen und San Bernardino, die bereits geöffnet waren, seien vorübergehend wieder gesperrt worden. Noch keine konkreten Öffnungstermine gibt es für die wichtigen Passstraßen Furka, Grimsel, Nufenen, Susten und Großer St. Bernhard.

In Italien sind den Angaben zufolge die Pässe Würzjoch und Penserjoch wieder befahrbar. Beim Stilfserjoch könne sich die Freigabe noch bis weit in den Juni hinein verzögern. In Frankreich seien bis jetzt lediglich Allos, Cayolle, Mont Cenis und Croix-de-Fer wieder offen, für alle anderen Übergänge mit Wintersperre stehen die Freigabetermine noch nicht fest.

Blitzeis & Co.: Das ABC der Winterglätte

Blitzeis, Eisregen oder gefrierende Nässe - Frost und Feuchtigkeit bringen im Winter selbst erfahrene Autofahrer ins Schleudern. Das ABC der gefährlichen Glätte: © dpa
BLITZEIS entsteht, wenn Schneekristalle auf dem Weg zur Erde bei geringen Temperaturschwankungen zu Regen werden und auf Frostboden fallen. Dort gefrieren die Tropfen in Sekundenschnelle zu einer Eisschicht. © dpa
Beim GEFRIERENDEN REGEN treffen mit mehreren Minusgraden unterkühlte Tropfen auf den Boden und gefrieren sofort nach dem Kontakt mit eiskaltem Grund. © dapd Eisregen 2002
Bei EISREGEN gefrieren die Tropfen bereits in der Luft und schlagen als Eiskörner auf. © dpa
GEFRIERENDE NÄSSE ist besonders tückisch. Obwohl das Thermometer im Auto für die Umgebung Plusgrade anzeigt, kann die Straße glatt sein, weil die Temperatur am Erdboden unter Null abgesunken ist und Niederschlag dort gefriert. © dapd
REIF: Sinkt bei trockenem Wetter die Temperatur der feuchten unteren Luftschichten unter null Grad, setzt sich Reif auf der Erde ab und gefriert. © dapd
SCHNEE macht Straßen rutschig, wo er festgefahren auf dem Asphalt liegt. Auch geschmolzener Schnee kann Glätte verursachen, wenn er auf der Straße wieder anfriert. © dpa

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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