Von Baden bis Trekking: Kolumbien, ein vielseitiges Ziel

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Erst kürzlich wurde in Kolumbien das Blumenfestival gefeiert. Foto: Luis Eduardo Noriega

Der älteste Konflikt Lateinamerikas ist Geschichte. Die Unterhändler von Regierung und Farc-Rebellen haben sich auf einen Vertrag zur Beilegung der seit Jahrzehnten andauernden Kämpfe in Kolumbien geeinigt. Das sind auch gute Nachrichten für den Tourismus.

Berlin (dpa/tmn) - Kolumbien hat sich als Reiseland etabliert, bleibt aber ein Ziel für Spezialisten. Lange hatte das südamerikanische Land weger der Drogen- und Guerillakriege einen schlechten Ruf. Doch seit 2002 hat sich die Sicherheitslage laut Auswärtigem Amt stetig verbessert.

Und so lockt Kolumbien zunehmend deutsche Touristen an - mittlerweile sind es gut 45 000 pro Jahr. Viele deutsche Reiseveranstalter haben das Land im Programm. Touristische Highlights sind etwa der Tayrona-Nationalpark im Norden an der Karibik, die Kolonialstadt Cartagena, die Vulkane des Cocuy-Nationalparks, aber auch die Metropolen Medellin und Bogotá.

In den Touristenzielen des Landes gibt es eine gute Infrastruktur für Reisende. Urlauber sollten aber dennoch große Vorsicht walten lassen, die Kriminalitätsrate ist weiterhin hoch. Dies gelte sowohl für die Städte als auch für landschaftliche reizvolle Regionen, so das Auswärtige Amt. Für Touristen gilt: unauffällig bleiben, nur sichere Taxis nehmen, einsame Gegenden meiden, nachts nicht zu Fuß unterwegs sein. Abgeraten wird von Reisen in die Grenzregionen zu Venezuela, Ecuador, Peru und Panama sowie in Gebiete, die vom Drogenhandel betroffen sind.

Reise- und Sicherheitshinweis für Kolumbien

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