Wandernd die Region entdecken

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Auch einen Besuch Wert: Das Herzstück des Reinhardswaldes – das Dornröschenschloss Sababurg.

In der Nähe von Kassel wartet nicht nur das Dornröschenschloss Sababurg im sagenumwobenen Reinhardswald darauf, entdeckt zu werden. Ausgedehnte Buchenwälder, idyllische Fluss- und Bachtäler, sanfte Hügel, romantische Fachwerkstädte und -Dörfer laden zum Urlaub im Märchenland der Brüder Grimm ein.

Fulda, Weser und Diemel bieten viele Möglichkeiten zum Radfahren, Angeln und Kanufahren. Und der Märchenlandweg lädt zum Wandern ein: Von dort aus können Wanderer die Region erkunden und werden zu sagenhaften Orten in und um Kassel geführt. Auf etwa 400 Kilometer verbindet der Weg die 32 Kommunen der Region und lässt unzählige Märchen, Sagen und Fabeln lebendig werden.

So zum Beispiel auf dem Märchenlandweg Immenhausen – Hohenkirchen – Schäferberg (Streckenbeschreibung Nr. 7). 9,7 Kilometer ist der Weg lang, seine Schwierigkeit wird mit „normal“ angegeben, Dauer: etwa drei Stunden. Start ist am Rathaus in Immenhausen. Die Stadt bietet mit Stadtkirche, Stadtmauer, Wehrtürmen und gepflegten Fachwerkhäusern ein sehenswertes historisches Ensemble.

Der Märchenlandweg biegt an der Kreuzung am Rathaus nach rechts in die Obere Bahnhofstraße ein. Weiter geht es in Richtung Eulenturm – ein Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert. Kurz vor dem Bahnhof erreicht man das Glasmuseum auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte Süßmuth, dessen Besuch sich lohnt. Vor dem Bahnhof biegt der Märchenlandweg nach links ab und führt schließlich ins freie Feld. Vorbei führt die Strecke an einem ehemaligen Eisenbergwerk, das bis etwa 1825 in Betrieb war. Die Abraumhalden, durch den Bau der Eisenbahntrasse mittlerweile stark verändert, erhielten im Volksmund die Bezeichnung „Engelhardt’s Alpen“. Schließlich geht es weiter in Richtung Espenau. Von dort an verläuft der Weg größtenteils auf geteerten Feldwegen. Auf diesem Abschnitt des Märchenlandweges, der bis Espenau leicht abfällt, hat man einen sagenhaften Panoramablick in das Kasseler Becken auf den Habichtswald und den Hohen Dörnberg.

Wanderer überqueren die Espe

Vor dem Bach Esse biegt der Märchenlandweg nach links ab, führt zwischen den ehemaligen Grubenfeldern am Bachlauf entlang bis zum „Lorenplatz“. Danach verläuft der Märchenlandweg durch eine Siedlung – spätere überqueren Wanderer die Espe, den Bach, der Espenau seinen Namen gab. Dann macht der Märchenlandweg einen leichten Knick nach links und unterquert die Bahnlinie am Bahnhof Mönchehof.

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Dem Weg weiter folgend, erreicht man schließlich Schäferberg. Die ehemalige Barackensiedlung hat sich zu einem schmucken Ortsteil Espenaus entwickelt. Auf der rechten Seite ist eine Kapelle, die aus dem ehemaligen Waschhaus des Zwangsarbeiterlagers entstand, zu sehen. Der Märchenlandweg führt nun weiter über die „Berliner Straße“ zum Waldhotel Schäferberg und zum Gasthaus Waldeslust mit idyllischem Biergarten. (nh)

Infos/Kontakt: Region Kassel Land e.V.: Raiffeisenweg 2, Wolfhagen, Tel. 0 56 92 / 9 87 32 60

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