Wandersaison startet: Berge bis 1200 Meter Höhe schneefrei

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Wandersaison startet: Berge bis 1200 Meter Höhe schneefrei.

Viele Wanderer dürften am ersten April-Wochenende die Stiefel schnüren. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach sagt Sonne und Höchstwerte von mehr als 25 Grad voraus.

Selbst in 900 Metern Höhe könne es bis zu 13 Grad warm werden. Der Schnee werde unter 1200 Metern Höhe weggeschmolzen sein, sagte Jochen Brune vom Deutschen Alpenverein (DAV) am Mittwoch in München. Südhänge könnten bis in 1500 Meter Höhe schneefrei sein.

Doch auf Mütze und Handschuhe sollten Wanderer nicht leichtsinnig verzichten. In Höhenlagen von mehr als 1200 Meter liege in den Alpen und Mittelgebirgen noch Schnee, vor allem an den Nordhängen. Auch auf schattigen Waldwegen müssten Wanderer oft noch durch Schnee und Eis stapfen. Und früh am Tag oder im Wind könne es noch ziemlich kalt sein. Deshalb empfiehlt Brune auf jeden Fall wasserfeste Schuhe und warme Kleidung - und Flexibilität: “Man sollte sich aus dem Tal einen Überblick verschaffen und nicht zu früh auf ein Ziel versteifen.“

So wandert Deutschland

Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Alles rund um das Thema Wandern hat eine Studie im Auftrag des Deutschen Wanderverbandes untersucht. Hier gibt's die wichtigsten Ergebnisse. In Deutschland gibt es rund 300.000 Kilometer Wanderwege. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Insgesamt werden jährlich 370 Millionen Tageswanderungen bundesweit unternommen. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Eine Tageswanderung dauert im Schnitt zwei Stunden und 56 Minuten und geht über 8,8 Kilometer. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Die meisten Deutschen bevorzugen moderate Wanderungen in leicht hügeligem Gelände (49 Prozent). © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Anpruchsvollen Wanderungen mit großen Höhenunterschieden unternehmen 21 Prozent der Deutschen. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Nur zwei Prozent gaben an, auf alpinen Klettersteigen unterwegs zu sein © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Mit durchschnittlich jeweils 5,2 Wanderungen pro Einwohner und Jahr sind die Bewohner Nordrhein-Westfalens und Bayerns bundesweit die aktivsten Wanderer. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Den vorletzten Platz mit 3,3 Wanderungen nehmen die Hamburger ein. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Mit nur 2,6 Wanderungen pro Einwohner gehen die Menschen in Schleswig-Holstein am seltensten wandern. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Für 87,3 Prozent der Wanderer ist das Hauptmotiv “die Natur erleben“. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
72,2 Prozent gaben als Grund “sich bewegen, aktiv zu sein“ © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Die 65- bis 74-Jährigen sind die eifrigsten Wanderer. Im Schnitt sind die aktiven Wanderer in Deutschland 47 Jahre alt. Bei den über 75-Jährigen spielt die Gesundheit eine entscheidende Rolle, aus gesundheitlichen Gründen geht nur noch jeder Vierte wandern. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Bei der Wanderstudie bezeichneten sich 56 Prozent der Befragten als aktive Wanderer. 15 Prozent wandern mehrmals pro Monat, das Gros von 23 Prozent mindestens ein- bis zweimal pro Jahr und 18 Prozent noch seltener. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Wander-Muffel: 44 Prozent der Deutschen sind Nicht-Wanderer. © dpa

Wer an diesem Wochenende zum Wandern fahren möchte, entscheidet sich besser für ein Gebiet in den Alpen oder in den östlichen Mittelgebirgen. Zwar werde der Samstag voraussichtlich überall in Deutschland sonnig, sagt Tanja Dressel vom DWD - erwartet wird ein Wetter mit wenig Wolken und guter Fernsicht. Aber am Sonntag würden von Westen her Wolken heranziehen, die Regen und Gewitter bringen. Im Süden und Osten Deutschlands soll das Wetter dagegen gut bleiben.

dpa

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