Umfrage

Warum Passagiere im Flugzeug nicht telefonieren sollen

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69 Prozent der Flugreisenden will nicht permanent erreichbar sein - das Telefonierverbot im Flugzeug finden sie daher okay.

Fast überall wird öffentlich telefoniert - jedoch nicht im Flugzeug. Das soll auch so bleiben, findet laut einer Umfrage die Mehrheit der deutschen Flugreisenden.

Frankfurt/Main - Die meisten Flugreisenden aus Deutschland sind gegen Telefongespräche an Bord. Knapp zwei Drittel (64 Prozent) sprachen sich in einer Nielsen-Umfrage gegen die Handynutzung im Flugzeug zum Telefonieren aus.

Belästigung durch Telefonate

Wichtigster Grund für die Ablehnung ist die angenommene Störung und Belästigung durch die Gespräche (80 Prozent). Ein großer Teil der Flugreisenden (69 Prozent) will zudem nicht permanent erreichbar sein. Sicherheitsgründe spielen für 42 Prozent eine Rolle.

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Passagiere aus anderen Ländern sind laut Studie weniger ablehnend, was das Telefonieren im Flieger angeht; neben Passagieren aus Deutschland waren auch Flugreisende aus China, Frankreich, Großbritannien, Indien, Japan, Südafrika, Schweden, den Vereinigten Arabischen Emiraten und den USA befragt worden. Betrachtet man die Antworten aus allen zehn Ländern zusammen zeigt sich: Befürworter und Kritiker halten sich in etwa die Waage.

Im Auftrag von Turkish Airlines hatte Nielsen insgesamt 8150 Menschen ab 18 Jahren befragt, die in den vergangenen zwei Jahren geflogen sind, darunter 1000 Menschen aus Deutschland.

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dpa/tmn

Diese Dinge sollten Sie im Flugzeug unbedingt beachten

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Mit diesen Tricks bleibt der Platz im Flugzeug neben ihnen möglicherweise frei: Wählen Sie einen Sitzplatz links - die rechte Seite ist im Flugzeug die beliebtere. Am unattraktivsten ist zudem der Gangplatz im hinteren Drittel des Flugzeugs, nämlich Sitzplatz 19C. Vermeiden Sie die Reihen sechs und sieben, diese Plätze sind bei Reisenden beliebt. Außerdem gilt: Seien Sie schnell. © pixabay
Ihr Flugticket enthält sensible Daten zu Ihrer Person. Schreddern Sie es also nach der Reise. So kann es nicht in die falsche  Hände gelangen.
Ihr Flugticket enthält sensible Daten zu Ihrer Person. Schreddern Sie es also nach der Reise. So kann es nicht in die falsche  Hände gelangen. © dpa
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Beim Start und der Landung werden die Lichter im Flugzeug ausgeschaltet. Dies stellt eine Vorsichtsmaßnahme dar: Die Beleuchtung wird an die äußere Umgebung angepasst, damit sich die Augen der Passagiere und der Crew an die Dunkelheit gewöhnen und im Ernstfall eine bessere Orientierung und Sicht haben. © pixabay
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An Flughäfen kommen täglich tausende Reisende aus der ganzen Welt an. Die Anzahl an Keimen ist daher besonders hoch. Waschen Sie sich also auf Flughafen-Toiletten besonders gut die Hände. © pixabay
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Jedes Flugzeugfenster hat ein kleines Loch: Es stellt eine Art Entlüftungsventil dar und sorgt dafür, dass die Luft im Steigflug heraus- und im Sinkflug hineinströmen kann. Dadurch wird im Flugzeug der richtige Luftdruck aufrecht erhalten. © pixabay
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Ein Fehler, den viele Menschen nach der Flugbuchung machen: Sie informieren sich nicht weiter über mögliche Änderungen. So kann man oftmals Geld sparen. © pixabay
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Kennen Sie den Begriff "Boeing Belly"? Getränke mit viel Kohlensäure können im Flugzeug Blähungen auslösen. Schuld daran sind die Druckverhältnisse in der Luft. © iStock/ddub3429
Fensterläden im Flugzeug sind bei Start und Landung offen: Denn die Crew muss im Notfall freie Sicht nach draußen haben.
Fensterläden im Flugzeug sind bei Start und Landung offen: Denn die Crew muss im Notfall freie Sicht nach draußen haben. © pixabay
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Durch den Druck in der Kabine verändern sich unsere Geschmacksnerven leicht. Dadurch schmeckt uns auch Tomatensaft hoch über den Wolken besser: Die Säure der Tomaten wird nicht so stark wahrgenommen. © iStock/rebius
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Wenn Sie abergläubisch sind, haben Sie Glück: Sie werden in einem Flugzeug niemals die Sitzreihe 13 antreffen. Manche Fluggesellschaften vermeiden auch noch Reihe 17, da diese Zahl in einigen Ländern ebenfalls als Unglückszahl angesehen wird. © pixabay
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Piloten dürfen während des Fluges nicht das Gleiche essen: Das ist zwar keine offizielle Regelung, wird aber von Piloten gerade auf Langstreckenflügen berücksichtigt. Der Grund: Um einer möglichen Lebensmittelvergiftung vorzubeugen, wird verschiedenes Essen serviert. © dpa
Dass Tomatensaft an Bord besser schmeckt, haben Forscher am Fraunhofer-Institut nachweisen können. Der Grund: In einem Flugzeug nehmen die Geschmacksnerven wegen des anderen Luftdrucks und der geringeren Luftfeuchtigkeit anders wahr.
Dass Tomatensaft an Bord besser schmeckt, haben Forscher am Fraunhofer-Institut nachweisen können. Der Grund: In einem Flugzeug nehmen die Geschmacksnerven wegen des anderen Luftdrucks und der geringeren Luftfeuchtigkeit anders wahr. © dpa
Durch verschiedene Faktoren schmeckt das Essen im Flugzeug hoch oben in der Luft tatsächlich besser. Unter anderem liegt das am Geräuschpegel und dem Luftdruck, der unsere Geschmacksnerven verändert.
Durch verschiedene Faktoren schmeckt das Essen im Flugzeug hoch oben in der Luft tatsächlich besser. Unter anderem liegt das am Geräuschpegel und dem Luftdruck, der unsere Geschmacksnerven verändert. © pixabay

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