Tropenkrankheit breitet sich aus

Vorsicht Mücken! Dengue-Fieber auf Madeira 

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Die tagaktive Tigermücke überträgt das Dengue-Virus.

Hamburg - Auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira sollten sich Urlauber konsequent vor Mückenstichen schützen. Dort grassiert seit Anfang Oktober das von den Insekten übertragene Dengue-Fieber.

Auch bei Reiserückkehrern in Deutschland und anderen EU-Ländern seien schon mehrere Erkrankungsfälle festgestellt worden, teilt die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) in Hamburg mit.

Wer nach dem Madeiraurlaub Fieber hat, sollte sofort zum Arzt gehen und keine Medikamente mit Acetylsalicylsäure (ASS) nehmen. Sie erhöhen die Gefahr von Blutungen. Neben Fieber macht sich die Tropenkrankheit durch meist starke Muskel- und Gelenkschmerzen bemerkbar. Hinzu kommen können Blutungen und Kreislaufversagen.

Zum konsequenten Mückenschutz gehört das Tragen hautbedeckender Kleidung, das Auftragen von mückenabwehrenden Mitteln (Repellents) auf die Haut und das Schlafen unter Moskitonetzen oder in mückensicheren Räumen. Weiteren Schutz bietet das Imprägnieren von Kleidung und Moskitonetzen mit Insektiziden, erläutert die DTG.

Bei Dengue-Fieber treten zwei bis zehn Tage nach der Infektion ein plötzliches Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen auf. Die Symptome seien nach etwa einer Woche wieder verschwunden. Eine erste Dengue-Erkrankung heilt in der Regel problemlos, bei einer Zweitinfektion seien jedoch schwere Komplikationen möglich. Eine Impfung gegen das Dengue-Fieber gibt es nicht.

dpa

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