Teurer Franken

Wo Skiurlauber in der Schweiz günstig übernachten

Das moderne Hotel "Cube" liegt nur einen Kilometer vom Skigebiet Savognin entfernt - und ist dennoch erschwinglich. Foto: The Cube Hotels GmbH
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Das moderne Hotel "Cube" liegt nur einen Kilometer vom Skigebiet Savognin entfernt - und ist dennoch erschwinglich.
Im "Cube" in Savognin gibt es keine teuren Extras. Foto: The Cube Hotels GmbH
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Im "Cube" in Savognin gibt es keine teuren Extras.
Eine Jugendherberge - wie hier in Saas Fee die "Wellness-Herberge 4000" - ist eine günstige Alternative zum Hotel. Foto: Verena Wolff
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Eine Jugendherberge - wie hier in Saas Fee die "Wellness-Herberge 4000" - ist eine günstige Alternative zum Hotel.
Futuristisch, praktisch, bezahlbar: Das ist Anspruch der "Inn Lodge" in Celerina. Foto: Verena Wolff
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Futuristisch, praktisch, bezahlbar: Das ist Anspruch der "Inn Lodge" in Celerina.
Die "Wellness-Herberge 4000" in Saas Fee ist mit Schwimmbad samt Wellness-Bereich verbunden. Foto: Swiss Youth Hostels/Michel van Grondel
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Die "Wellness-Herberge 4000" in Saas Fee ist mit Schwimmbad samt Wellness-Bereich verbunden.
Kein Wellness! Das Angebot soll ansprechend, aber erschwinglich sein. Foto: Verena Wolff
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Kein Wellness! Das Angebot soll ansprechend, aber erschwinglich sein.
Erinnert an eine mongolische Jurte: die Unterkunft "Alp Flix" in der Nähe von Savognin - durchaus eher spartanisch. Foto: Verena Wolff
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Erinnert an eine mongolische Jurte: die Unterkunft "Alp Flix" in der Nähe von Savognin - durchaus eher spartanisch.

Skiurlaub in der Schweiz ist teuer. Extrem teuer, wenn man die Preise mit den Nachbarländern vergleicht. Wie schafft man es, bei den Eidgenossen günstig auf die Piste zu kommen?

In der Schweiz ist sowieso alles teuer. Und der Euro-Franken-Kurs steht schlecht. Warum also Urlaub machen bei den Eidgenossen? So denken viele Deutsche. Doch die Vorurteile gegenüber der Schweiz müssen sich nicht unbedingt bewahrheiten.

Günstig Skifahren in der Schweiz: Ferienwohnung statt Hotel

Es gibt Möglichkeiten, auch in den großen Skigebieten günstig zu übernachten. Teuer sind in der Schweiz vor allem Lebensmittel, und damit auch der Besuch im Restaurant - das wird bei jedem Blick auf eine Speisekarte klar. Wer sparen will, fährt gut mit einer Ferienwohnung oder einer sogenannten Lager-Unterkunft - sie haben Küchen. "Dann kann man in ein Restaurant gehen, muss aber nicht", sagt Pascal Schär, Tourismusdirektor in Saas Fee im Wallis. In der Region gibt es eine ganze Reihe solcher Unterkünfte, beliebt bei Familien und Gruppen. "Die Lager haben nichts mehr mit den simplen Matratzenlagern zu tun, die man aus der Schulzeit noch kennt", betont Schär.

Das gilt auch für die Jugendherbergen in der Schweiz. Viele von ihnen sind frisch renoviert oder ganz neu, ökologisch und schick. So wie die "Wellness-Herberge 4000" in Saas Fee. Die Lage könnte besser nicht sein: Das Hostel hat vor zwei Jahren mitten im Ort eröffnet. Es gibt Sechsbettzimmer ab rund 40 Euro pro Nacht pro Person, außerdem Vierbettzimmer, private Einzel- und Doppelzimmer mit eigenem Bad und alles, was ein Wintersportler braucht. Nicht mehr, nicht weniger.

Auch im noblen St. Moritz und in Pontresina im Engadin gibt es schicke neue Herbergen, die für Familien eine Alternative zum Hotel darstellen. Wer in die Berge rund um St. Moritz zum Skifahren will, muss ohnehin nicht mittendrin wohnen. In Celerina, nur ein paar Kilometer entfernt, gibt es zum Beispiel die "Inn Lodge". Ein modernes Gebäude aus Beton, Glas und Holz - auf der einen Seite ein Hostel, auf der anderen Seite ein modernes Haus mit 252 Betten.

Auf Schnickschnack wurde bewusst verzichtet. "Wellness gibt es nicht, auch keine Telefone auf den Zimmern", sagt Hotelchef Alexander Meili. Aber schnelles Internet. Die Hotelzimmer haben Doppelbett, Schrank, Tisch, Bad und Fernseher. Die Studios gibt es in Größen von S bis XL, bis zu sechs Menschen können darin schlafen. Selbstversorgung ist möglich - es gibt Küchenzeile und Esstisch.

Küchen gibt es zwar im "Cube" in Savognin nicht - dafür aber gut durchdachte, abgeschlossene Vorräume, die zu jedem Zimmer gehören. "Im Winter kann man seine Ski dort hinstellen, die nassen Klamotten ausziehen und die Skischuhe auf die Heizung stellen", sagt Sprecherin Dani Holowka. Die Zimmer sind vom Platz her übersichtlich - aber auch hier ist alles Nötige vorhanden. Gegessen wird gemeinschaftlich am Buffet, morgens wie abends. Im Inneren des Betonkubus stehen zahlreiche Sitzgruppen inklusive Playstation, großem Fernseher - und einer Kletterwand. Für Unterhaltung ist also gesorgt.

Nicht weit weg von Savognin hat Alfons Cotti auf der "Alp Flix" ein kleines mongolisches Bergdorf errichtet, so scheint es. Ski fahren kann man hier zwar nicht, aber ausspannen in wilder Natur - und zwar in Jurten. Auch im Winter. Fünf Stück gibt es davon, eingerichtet mit Bett und Holzofen. Eine Gaststube, Toiletten und Duschen sind ebenfalls vorhanden. Sogar eine Sauna gibt es in gut 2000 Metern Höhe - eine kleine Kabine mit Tauchbecken gleich gegenüber.

Auf die Berge, fertig, los! Neues aus den Skigebieten

Das Skigebiet Madrisa bei Klosters wird ab diesem Winter von einer neuen Sesselbahn erschlossen. Foto: Davos Klosters
Das Skigebiet Madrisa bei Klosters wird ab diesem Winter von einer neuen Sesselbahn erschlossen. © Davos Klosters
Panorama am Corvatsch im Schweizer Engadin - auch dieses Gebiet erreichen Wintersportler nun mit einer neuen Sechser-Sesselbahn. Foto: swiss-image.ch/Christof Sonderegger
Panorama am Corvatsch im Schweizer Engadin - auch dieses Gebiet erreichen Wintersportler nun mit einer neuen Sechser-Sesselbahn. © Christof Sonderegger
Am Kitzsteinhorn in Kaprun ist man stolz auf die neue Schmiedingerbahn - die höchstgelegene Sesselbahn der Region. Foto: Gletscherbahnen Kaprun AG
Am Kitzsteinhorn in Kaprun ist man stolz auf die neue Schmiedingerbahn - die höchstgelegene Sesselbahn der Region. © Gletscherbahnen Kaprun AG
So sieht die Bergstation Trittkopf in Österreichs künftig größtem Skigebiet aus - denn am Arlberg ist ein Super-Skigebiet entstanden. Animation: Ski Arlberg Foto: Ski Arlberg
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Noch ist es eine Baustelle: Im Skigebiet Silvretta Montafon in Vorarlberg öffnet in diesem Winter die neue Silvrettabahn. Foto: Silvretta Montafon/Annika Hartmann
Noch ist es eine Baustelle: Im Skigebiet Silvretta Montafon in Vorarlberg öffnet in diesem Winter die neue Silvrettabahn. © Annika Hartmann
Im Vinschgau haben sich die Skigebiete Schöneben, Haider Alm, Watles, Sulden am Ortler und Trafoi am Ortler zu einem neuen Verbund mit einheitlichem Liftpass zusammengeschlossen. Foto: TVB Vinschgau/Haider Alm/Alex Filz
Im Vinschgau haben sich die Skigebiete Schöneben, Haider Alm, Watles, Sulden am Ortler und Trafoi am Ortler zu einem neuen Verbund mit einheitlichem Liftpass zusammengeschlossen. © Alex Filz
Modernisierung am Stubaier Gletscher: Dort fährt ab dieser Saison die neue 3S Eisgratbahn. Foto: Stubaier Gletscher
Modernisierung am Stubaier Gletscher: Dort fährt ab dieser Saison die neue 3S Eisgratbahn. © Stubaier Gletscher
Abfahrt am Fichtelberg in Oberwiesenthal. Wer eine Saisonkarte des Skigebiets hat, darf damit nun auch die Hänge am Feldberg im Hochschwarzwald testen und umgekehrt - eine neue Kooperation macht das möglich. Foto: TVE/Uwe Meinhold
Abfahrt am Fichtelberg in Oberwiesenthal. Wer eine Saisonkarte des Skigebiets hat, darf damit nun auch die Hänge am Feldberg im Hochschwarzwald testen und umgekehrt - eine neue Kooperation macht das möglich. © Uwe Meinhold
Auch in Ischgl geht in diesem Winter eine neue Seilbahn an den Start: Die Flimjochbahn führt von der Idalp hinauf auf das Flimjoch in 2751 Meter Höhe. Foto: TVB Paznaun-Ischgl
Auch in Ischgl geht in diesem Winter eine neue Seilbahn an den Start: Die Flimjochbahn führt von der Idalp hinauf auf das Flimjoch in 2751 Meter Höhe. © TVB Paznaun-Ischgl
Im Sommer ein sonniger Spaß, im Winter sollte man sich warm anziehen: In Ischgl gibt es mit dem Skyfly eine neue Drahtseilrutsche für Adrenalin-Junkies und solche, die es werden wollen. Foto: TVB Paznaun-Ischgl
Im Sommer ein sonniger Spaß, im Winter sollte man sich warm anziehen: In Ischgl gibt es mit dem Skyfly eine neue Drahtseilrutsche für Adrenalin-Junkies und solche, die es werden wollen. © TVB Paznaun-Ischgl
Die neue Kabinenbahn zum Giigijoch im Ötztal soll 4500 Wintersportler pro Stunde befördern - in den Gondeln gibt es kostenloses WLAN. Foto: Bergbahnen Sölden
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dpa

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