Die Zahl der Skiunfälle nimmt weiter ab  

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Bergwacht im Einsatz: Üben für den Skiunfall (Archivfoto).

"Oben ohne" - gehen die meisten Skifahrer nicht mehr auf die Piste: Der Skihelm gehört zur Grundausstattung. Das, zeigt sich auch in der aktuellen Skiunfall-Zahlen.

Zahl der Verletzten ist rückläufig

Nach den aktuellen Unfallzahlen, laut der Auswertungsstelle für Skiunfälle (ASU), zeichnet sich ein deutlicher Rückgang bei Kopf- und Knieverletzungen ab.
Der Anteil der Kopfverletzungen ist in der Saison 2009/2010 auf 8,8 Prozent (Vorsaison 10,0) gesunken. Das ist vor allem auf die gestiegene Helmtragequote zurückzuführen. Analysen der ASU zeigen auch: Nicht Fremd- sondern Selbstverschulden ist die häufigste Ursache bei Unfällen. So sind Kollisionsunfälle selten und liegen bei weniger als einem pro 1.000 Skifahrer. Seit Jahren rückläufig ist auch der Trend der Knieverletzungen, die noch immer häufigste Verletzung bei Frauen.

Hier steigt das Riskio für einen Skiunfall und Verletzungen

  • Falsches Aussteigen aus dem Lift
  • Übermüdung durch zu langes Fahren
  • fehlende Schutzausrüstung

Sicher auf die Piste

  • Muskeln und Gelenke mit Skigymnastik vorbereiten
  • Helm, Brille sowie
  • richtig eingestellte Ski, Bindung und Schuh gehören zur Grundausstattung
  • Schilder, Zäune oder Pistenpläne gehören zu Gefahren, DSV aktiv hat deswegen das"Prädikat geprüftes Ski-Gebiet Deutschland" eingeführt.

Mehr Infos im Internet

Unter www.sicher-im-schnee.de gibt es viele Tipps für eine sichere Ausrüstung.

ADAC-Test: Ski-und Snowboardhelme 2010

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