2005: Schanzenrekord für Ahonen – 152 Meter

Ticket-Hotline: 05632/9600.

Die Fans in Willingen sehen am 8. Februar einen deutschen Überraschungssieg im Mannschaftsspringen. Überschattet wird der Triumph von Georg Späth, Michael Uhrmann und Maximilian Mechler aber durch den schweren Sturz des Vierten im Bunde: Mit einem Kreuzbandriss sorgt Alexander Herr für eine weitere Eintragung in seine umfangreiche Krankenakte.

Einen Tag später steht ein Finne im Mittelpunkt: Superstar Janne Ahonen sorgt für ein dramatisches Finale. Nach dem ersten Durchgang noch auf Rang sechs zieht der 27-Jährige mit Schanzenrekord von 152 Metern an allen vorbei. Da die Videoweitenmessung nur bis auf 150 Meter reicht, sind die Weitenmesser gefragt. Doch keiner ist zur Stelle. „Keiner hatte damit gerechnet, das es so weit gehen könnte. Der unterste Weitenmesser stand bei 150 Metern. Der musste schnell noch zwei Stufen tiefer klettern, um die Weite anzuzeigen“, sagt Volker Leyhe, einer der 50 Weitenmesser am Mühlenkopf. Der Einzelwettkampf fand übrigens unter Flutlicht statt – etwa 10 000 Besucher kostet die Upländer das von RTL gewünschte Springen unter dem künstlich erleuchteten Sonntagabend-Himmel. Dem Kölner Privatsender brechen dennoch die Einschaltquoten weg, er beginnt mit dem Rückzug vom Skispringen. (frg) Foto: nh

• In einer Serie berichten wir jeden Tag bis zum Beginn des Skispringens am 30. Januar über die Besonderheiten der einzelnen Weltcups seit 1995.

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