Abu Dhabi zum dritten Mal Gastgeber für F1-Schlussakt

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Die Rennstrecke in Abu Dhabi ist ein Vorzeigeobjekt des Motorsports. Foto: Jorerg Mitter / Global Newsroom

Abu Dhabi (dpa) - Der Grand Prix von Abu Dhabi gehört seit seiner Premiere im Jahr 2009 zu den schillerndsten Rennen der Formel 1.

Die Fahrt in die Dämmerung, das funkelnde Yas Hotel über der Strecke und die exklusiven Bedingungen haben den WM-Lauf zu einem der Juwelen in Bernie Ecclestones Kalender werden lassen. Dass im Emirat zum dritten Mal nach 2009 und 2010 das WM-Finale gefahren wird, haben sich die Scheichs einige Millionen extra kosten lassen.

Die beste Bilanz auf dem 5,554 Kilometer langen Kurs hat Sebastian Vettel. Der Red-Bull-Pilot gewann hier 2009, 2010 und in der Vorsaison. Zudem wurde er 2012 nach grandioser Aufholjagd von Startplatz 24 noch Dritter hinter Sieger Kimi Räikkönen. In der Saison 2011 fuhr Lewis Hamilton als Erster durchs Ziel, dem diesmal schon ein zweiter Platz zum Titelgewinn genügen würde.

Gefahren wird gegen den Uhrzeigersinn, 55 Runden sind zu absolvieren. Die Gesamtdistanz beträgt damit 305,355 Kilometer. Die größten Herausforderungen für Mensch und Mensch sind die Hitze und der Wüstenstaub. Für die Mechaniker und Ingenieure stellt die Fahrt in die Dunkelheit ebenfalls eine knifflige Aufgabe dar. Weil die Strecke im Verlauf des Rennens deutlich abkühlt, muss das Auto besonders gut abgestimmt werden, damit die Reifentemperatur nicht zu stark absinkt.

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