Rund um Finanzplatz Frankfurt-Eschborn

Deutsche Radstars verpassen Heimsieg - Kristoff schneller

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Klare Sache: Alexander Kristoff kann seinen Erfolg in Frankfurt schon deutlich vor dem Zielstrich feiern.

Frankfurt - Alexander Kristoff hat den deutschen Topsprintern den Sieg vor der Nase weggeschnappt. Beim prestigeträchtigen Rennen rund um Frankfurt siegt der Norweger erneut.

Die deutschen Radstars haben bei ihrem Heimspiel "Rund um den Finanzplatz Frankfurt-Eschborn" den ersten Triumph seit 2011 knapp verpasst. Lokalmatador John Degenkolb (Trek) musste sich beim dritten Sieg in Serie des Norwegers Alexander Kristoff (Katjuscha-Alpecin) nach 218,7 km mit dem dritten Platz begnügen.

Die Top-Sprinter André Greipel (Rostock/Lotto-Soudal) und Marcel Kittel (Arnstadt/Quick-Step Floors) waren ebenso wie Zeitfahrweltmeister Tony Martin (Cottbus/Katjuscha-Alpecin) chancenlos. Hinter Kristoff landete überraschend Rick Zabel (Katjuscha) auf dem zweiten Platz.

Degenkolbs Helfer reißt die Kette

"Ich bin trotz des dritten Platzes sehr zufrieden. Leider ist meinem Anfahrer die Kette abgesprungen", sagte Degenkolb im „Hessischen Rundfunk“. Das Malheur nutzten Kristoff und Zabel eiskalt aus. "Rick hat mich super durch die Stadt geleitet", sagte Kristoff.

Die vier deutschen Ausnahmefahrer waren noch nie gemeinsam beim Klassiker durch den Taunus am Start. Weil das Rennen bei seiner 56. Auflage erstmals zur WorldTour zählte, hatten exakt zwei Monate vor dem Start der Tour de France zahlreiche Stars der Szene gemeldet - unter anderem eben der zweimalige Frankfurt-Sieger Alexander Kristoff oder Weltmeister Peter Sagan (Slowakei), der jedoch vorzeitig aussteigen musste.

"Ich werde alles dafür tun, um den Erfolg aus 2011 zu wiederholen", hatte Degenkolb wenige Stunden vor dem Start noch bei Facebook geschrieben. Kittel meinte auch mit Blick auf das Top-Feld: "Ich freue mich. Aber es wird bestimmt sauschwer."

sid

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