"Natürlich fehlt Michael an Tagen wie heute"

Ausstellung über Michael Schumacher in Marburg eröffnet

Marburg. In Anwesenheit der Familie von Michael Schumacher ist am Montag eine Ausstellung über den siebenmaligen Formel-1-Weltmeister eröffnet worden.

Gezeigt werden unter anderem auch Rennwagen aus der Karriere des Rekordchampions sowie weitere bislang nicht öffentlich vorgestellte Exponate aus Schumachers Privatbesitz. Die Ausstellung eines langjährigen Sponsors des mittlerweile 47-Jährigen soll zunächst zwei Jahre dauern.

Zu den rund 200 geladenen Gästen zählten in Marburg auch Schumachers Frau Corinna und deren beiden Kinder sowie der ehemalige Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. Schumacher hatte von 2010 bis 2012 für die Silberpfeile sein Comeback in der Formel 1 gegeben. Er war vor 25 Jahren in die Motorsport-Königsklasse eingestiegen und hatte diese wie kein anderer geprägt. Für Ferrari holte er fünf WM-Titel in Serie.

Ende 2013 war Schumacher bei einem Skiunfall in der Schweiz verunglückt. Der bislang erfolgreichste Pilot der Formel 1 hatte dabei ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten und tagelang in Lebensgefahr geschwebt. Er befindet sich seit September 2014 in der Rehabilitation in seiner Schweizer Wahlheimat am Genfer See. Über seinen Zustand gibt es nach wie vor keine detaillierten Informationen.

"Natürlich fehlt Michael an Tagen wie heute", betonte seine Managerin Sabine Kehm in Marburg, "leider können wir das, was passiert ist, nicht ändern". Man könne nur geduldig hoffen und ihn bei allem unterstützen, "dass er eines Tages wieder dabei sein wird". (dpa)

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