Nur noch ein Deutscher dabei

Australien Open: Aus für Barthel und Bachinger

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Matthias Bachinger.

Melbourne - Mona Barthel und Qualifikant Matthias Bachinger haben bei den Australian Open in Melbourne den Einzug in die dritte Runde verpasst.

Die Weltranglisten-43. Barthel musste sich Wimbledonsiegerin Petra Kvitova (Tschechien/Nr. 4) trotz starker Leistung im zweiten Satz mit 2:6, 4:6 geschlagen geben. Von fünf Breakchancen gegen die Fed-Cup-Siegerin konnte die 24-jährige Barthel während des 79-minütigen Matches keine einzige nutzen.

Bachinger, Nummer 142 im ATP-Ranking, hatte zuvor mit 6:7 (4:7), 5:7, 5:7 gegen den Finnen Jarkko Nieminen (Nr. 72) verloren. Zum Auftakt des ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres hatte der 27-jährige Münchner den gesetzten Pablo Cuevas (Uruguay/Nr. 27) ausgeschaltet.

Damit haben bislang nur Fed-Cup-Spielerin Julia Görges (Bad Oldesloe) und Carina Witthöft (Hamburg) ihre Zweitrunden-Hürden gemeistert. Am Donnerstag hat als letzter deutscher Profi noch Benjamin Becker (Orscholz) die Chance, in die dritte Runde einzuziehen.

Bei schwülwarmen 35 Grad Celsius in der Hisense Arena fand Barthel nach verlorenem ersten Durchgang immer besser ins Spiel. Beim Stand von 3:2 konnte sie dann aber gegen Linkshänderin Kvitova vier Breakchancen nicht nutzen. Die Tschechin holte sich das 16-minütige Spiel, das insgesamt neunmal über Einstand ging. Barthel hatte 2012 und 2014 in der dritten Runde von Melbourne gestanden. Weiter ist sie bei einem der vier Majors bislang noch nicht gekommen.

Bereits zum Auftakt waren elf der 17 im Hauptfeld gestarteten deutschen Profis auf der Strecke geblieben - darunter überraschenderweise auch die gesetzten Angelique Kerber (Kiel/Nr. 9), Andrea Petkovic (Darmstadt/Nr. 13) und Sabine Lisicki (Berlin/Nr. 28).

Beim Happy Slam in Melbourne wird in diesem Jahr ein Rekordpreisgeld von umgerechnet rund 28,3 Millionen Euro (40 Millionen australische Dollar) vergeben. Gemessen an 2007 hat sich die Gesamtsumme verdoppelt. Allein den Gewinnern der Einzel-Konkurrenzen winkt jeweils eine Summe von 2,1 Millionen Euro.

SID

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