Auf Hawaii

Golfprofi Allenby gekidnappt und ausgeraubt

+
Robert Allenby.

Honolulu - Der australische Golfprofi Robert Allenby ist offenbar Opfer eines schweren Raubüberfalls geworden. Er selbst kann sich an nichts erinnern.

Der 43-Jährige wurde am Freitagabend vor einer Weinbar in Honolulu auf Hawaii entführt, ausgeraubt und zehn Kilometer entfernt in einem Park aus dem Wagen seiner Peiniger geworfen, wie die australische Nachrichtenagentur AAP am Sonntag berichtete. Allenby selbst kann sich an nichts erinnern. Er sei von seinen Angreifern vermutlich betäubt worden, sagte er AAP. Fotos zeigen den Sportler mit blutigen Schürfwunden auf Stirn und Nase.

"Wir haben die Rechnung bezahlt. Dann ist ein Freund von mir auf die Toilette gegangen. Das Einzige, woran ich mich danach erinnere, ist der Moment, als ich im Park lag", sagte Allenby. Dort habe ihm eine obdachlose Frau erzählt, wie er von ein paar Typen aus einem Wagen geworfen worden sei. Ihm seien Geldbeutel und Handy gestohlen worden, doch die Frau habe ihm geholfen und ein Rentner habe ihm das Taxi zum Hotel gezahlt, berichtete Allenby weiter.

Allenby wollte ursprünglich am Samstag Hawaii verlassen. Er sei traurig, dass er nun seiner 13-jährigen Tochter nicht persönlich zum Geburtstag gratulieren konnte, sagte der Profi-Golfer AAP. "Sie ist wirklich sauer - aber letzten Endes hätte alles noch schlimmer kommen können", sagte er und fügte hinzu: "Ich bin nur froh, dass ich das überlebt habe."

AFP

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.