Axel Teichmann holt Silber über 50 Kilometer Langlauf

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Axel Teichmann hat im vorletzten Wettbewerb der Olympischen Winterspiele Silber für Deutschland geholt!

Whistler - Axel Teichmann hat im vorletzten Wettbewerb der Olympischen Winterspiele Silber für Deutschland geholt! Er kam beim 50 Kilometer-Massenstartrennen überraschend als Zweiter ins Ziel.

Axel Teichmann hat den deutschen Langläufern im vorletzten Wettbewerb der Olympischen Winterspiele einen historischen Erfolg beschert. Der 30-Jährige wurde am Sonntag völlig überraschend Zweiter im 50 Kilometer-Massenstartrennen und holte damit erst das zweite Edelmetall in der nordischen “Königsdisziplin“ nach dem Silber-Gewinn von Gerd-Dietmar Klause 1976 in Innsbruck.

Dem unwiderstehlichen Zielsprint von Langlauf-König Petter Northug war Teichmann indes nicht gewachsen. Der Norweger holte sein erstes Gold in Vancouver. Bronze ging an den Schweden Johan Olsson. Nach dem Zieleinlauf umarmte Bundestrainer Jochen Behle Teichmann, der mit einer unglaublichen Energieleistung noch so weit nach vorne gestürmt war und das fünfte Edelmetall für die DSV-Läufer holte. Denn eigentlich war der Bad Lobensteiner wenige Kilometer vor dem Ziel schon abgehängt.

Die schönsten Winter-Sportlerinnen der Welt

Nicht nur die deutschen Athletinnen (Foto: Amelie Kober) sind schön anzusehen. Auch die Athletinnen aus anderen Nationen haben einiges zu bieten - und das nicht nur sportlich. Während wir den deutschen Damen eine seperate Fotostrecke gewidmet haben, können Sie sich hier durch die schönsten Wintersportlerinnen der anderen Nationen klicken. © Getty
Über Missgeschicke wie von Oksana Domnina wären sicher nicht alle Männer unglücklich. © dpa
Elise Christie (Großbritannien, Shorttrack) © Getty for Adidas
Elise Christie (Großbritannien, Shorttrack) © Getty for Adidas
Elise Christie (Großbritannien, Shorttrack) © dpa
Tanith Belbin (Kanada, Eiskunstlauf) © Getty
Tanith Belbin (Kanada, Eiskunstlauf) © dpa
Gretchen Bleiler (USA, Snowboard) © AP
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Sasha Cohen (USA, Eiskunstlauf) © Getty
Alissa Czisny (USA, Eiskunstlauf) © Getty
Isabelle Delobel (USA, Eiskunstlauf) © Getty
Brydie Donald (Neuseeland, Curling) © Getty
Yu-na Kim (Südkorea, Eiskunstlauf) © Getty
Julia Mancuso (USA, Ski Alpin) © Getty
Julia Mancuso (USA, Ski Alpin) © Getty
Julia Mancuso (USA, Ski Alpin) © Getty
Julia Mancuso (USA, Ski Alpin) © Getty
Julia Mancuso (USA, Ski Alpin) © Getty
Julia Mancuso (USA, Ski Alpin) © dpa
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Julia Mancuso (l., USA, Ski Alpin) © Getty
Noelle Pikus-Pace (USA, Skeleton) © AP
Liudmila Privivkova (Russland, Curling) © Getty
Melanie Robillard (Kanada, Curling) © dpa
Shelley Rudman (USA, Skeleton) © Getty
Shelley Rudman (USA, Skeleton) © Getty
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Katie Uhlaender (USA, Skeleton) © Getty
Katie Uhlaender (USA, Skeleton) © AP
Lindsey Vonn (USA, Ski Alpin) © dpa
Lindsey Vonn (USA, Ski Alpin) © Getty
Lindsey Vonn (USA, Ski Alpin) © dpa
Lindsey Vonn (USA, Ski Alpin) © dpa
Lindsey Vonn (USA, Ski Alpin) © dpa
Lindsey Vonn (USA, Ski Alpin) © dpa
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Lindsey Vonn (USA, Ski Alpin) © Getty
Ashley Wagner (USA, Eiskunstlauf) © Getty
Ashley Wagner (USA, Eiskunstlauf) © Getty
Nicola Minichiello (Großbritannien, Bob) © Getty for Adidas
Sarah Lindsay (Großbritannien, Shorttrack) © Getty for Adidas
Sarah Murphy (Biathlon, Neuseeland) © Getty
Sarah Murphy (Biathlon, Neuseeland) © Getty
Sarah Murphy (Biathlon, Neuseeland) © Getty
Melissa Hoar (Skeleton, Australien) © Getty
Mellisa Hollingsworth (Kanada, Skeleton) © AP
Sayuri Yoshii (Eisschnelllauf, Japan)  © Getty
Sarah Lindsay und Elise Christie (Großbritannien, Shorttrack) © Getty
Sarah Lindsay und Elise Christie (Großbritannien, Shorttrack) © Getty
Julie Chu (USA, Eishockey) © AP
Jessica Dubé (Kanada, Eiskunstlauf) © AP
Jessica Dubé (Kanada, Eiskunstlauf) © Getty
Jessica Dubé (Kanada, Eiskunstlauf) © Getty
Jessica Dubé (Kanada, Eiskunstlauf) © AP
Jessica Dubé (Kanada, Eiskunstlauf) © Getty
Jessica Dubé (Kanada, Eiskunstlauf) © Getty
Hilary Knight (USA, Eishockey) © AP
Hilary Knight (USA, Eishockey) © AP

“Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Zwischen Kilometer 30 und 40 hatte ich eine richtige Saftlade drin. Aber am Ende habe ich die zweite Luft bekommen“, sagte Teichmann, der nach Silber im Teamsprint zum zweiten Mal aufs Siegerpodest lief. Den deutschen Erfolg rundete Tobias Angerer ab, der auf Platz vier vorlief. Sommerfeldt hatte sich für sein letztes Olympia-Rennen einiges vorgenommen. Der Oberwiesenthaler hielt von dem deutschen Quartett lange Zeit den engsten Kontakt zu den Führenden. Gegen Ende der dritten Fünf-Kilometer-Schleife verschärfte Angerer das Tempo und zog damit das Feld weiter auseinander.

Die Maßgabe war, nicht zu früh den Ski zu wechseln, um sich für das Finale alle Optionen offen zu halten. Doch Teichmann musste sich bereits nach zehn Kilometern neues Material besorgen, da seine Ski stumpf wurden. Er fand aber ebenfalls sofort wieder Anschluss. Zur Halbzeit belegte Sommerfeldt den achten Rang, Filbrich war Zwölfter, Angerer folgte auf Position 16 und Teichmann war 23. Der Silbermedaillen-Gewinner im Teamsprint aus Bad Lobenstein musste im letzten Drittel des Rennens als erster der vier Deutschen ein wenig abreißen lassen. Zehn Kilometer nutzten alle DSV-Läufer den letzten von drei möglichen Ski-Wechseln, um sich für den Schlussspurt zu präparieren.

Die größten Ausrutscher bei Olympia

Die größten Pannen bei Olympia
Pech hatten die deutschen Curling-Herren gegen die Schweiz, als beim Wischen ein Besen einen Stein der Eidgenossen berührte. © Getty
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In so einem Fall darf der Gegner den Stein herausnehmen lassen. “Beim Wischen hat man einen Druck von 30 bis 50 Kilogramm auf dem Besen, da kann so etwas mal passieren“, meinte Skip Andreas Kapp. © Getty
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Nicht lustig fand der japanische Eiskunstläufer Nobunari Oda, dass ihm in seiner Charlie-Chaplin-Kür der Schnürsenkel riss. © Getty
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Der 22- Jährige lief hilfesuchend zum Preisgericht, um die dreiminütige Unterbrechung zu beantragen. © AP
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Mit dem notdürftig geflickten Schlittschuh durfte er die Kür beenden, erhielt aber für die unfreiwillige Pause von den Preisrichtern zwei Punkte abgezogen und landete auf Rang sieben. © AP
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Offizielle Begründung für die Strafe: Er hätte sich ja einen konditionellen Vorteil erschwindeln können. © dpa
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Ein Kalorien-Problem hatte der österreichische Bob-Pilot Wolfgang Stampfer, der wegen Überschreitung des Gewichtslimits seines Kufen- Fahrzeugs disqualifiziert wurde: Für den beim Aufwärmen verletzten Martin Lachkovics musste er den um 13 Kilogramm schwereren Jürgen Mayer einsetzen. © Getty
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Stampfer schlug vor Ärger gegen den Bob, nachdem die Waage nach dem ersten Lauf ein halbes Kilogramm zu viel angezeigt hatte. Wissend, dass es vom Gewicht knapp würde, hatte das Duo sogar auf Unterhosen und Socken verzichtet - es reichte dennoch nicht. © Getty
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Schmerzhaft und kurios war der Ausfall von Marion Rolland in der Damen-Abfahrt. © Getty
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Die Französin fiel wenige Meter nach dem Start um und zog sich einen Kreuzbandriss zu. © Getty
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Nerven kostete Pascal Bodmer bei seinem Olympia-Debüt ein Problem mit seinem Sprunganzug. © Getty
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Kurz vor seinem ersten Sprung war dem 19- Jährigen der Zipper seines Reißverschlusses abgerissen und der Anzug komplett offen. © Getty
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“Ich mache 500 Sprünge im Jahr und nie passiert so was. Sein olympisches Debüt stellt man sich natürlich anders vor“, meinte Bodmer, dessen Verschluss mit einem Stück Draht repariert wurde. Doch die Konzentration bei Bodmer war weg: Er flog nur auf Rang 31. © Getty
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Tragik und Triumph erlebte Petra Majdic aus Slowenien. Majdic (rechts) stürzte beim Warmlaufen zum Sprint eine Böschung hinab, zog sich vier Rippenbrüche und einen Lungenfellriss zu. © Getty
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Sie startete trotzdem, holte Bronze - und bekam obendrauf noch den goldenen Staatsorden ihres Landes. © Getty
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“Sie hat gezeigt, welcher Kampfgeist und Stehvermögen möglich und notwendig sind, um ein Sportziel zu erreichen“, sagte Staatspräsident Danilo Türk. © Getty
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Pech hatte Evi Sachenbacher-Stehle in der Doppelverfolgung: Eine abgefallene Startnummer einer Konkurrentin klebte unter ihrem Ski, kostete Sekunden und die Top-Ten-Platzierung. © Getty
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Dafür lief es für sie im Teamsprint mehr als glatt: Gold gab es mit Claudia Nystad (links)! © Getty
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Mit Navi wäre das nicht passiert: Der Weißrusse Leanid Karneyenka hat im Halbfinale des Langlauf-Massensprints geführt, als ihm ein folgenschwerer Fehler unterlief. © Getty
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Im ersten Halbfinallauf fuhr Karneyenka in das Stadion ein. Die Zuschauer jubelten ihm zu. Und dann das: Der Weißrusse bog auf der Zieleinfahrt falsch ab. © Getty
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Sein Missgeschick merkte er erst nach einigen Metern, als seine Konkurrenz rechts neben ihm überholte. Weil der Weg zurück in die richtige Spur zu weit war, um wieder aufzuschließen, ließ sich Karneyenka enttäuscht in den Schnee fallen. © Getty
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Mit Humor trug der deutsche Rodler David Möller ein Missgeschick nach dem Gewinn von Olympia-Silber. Der 28-Jährige hatte nach der Siegerehrung auf Wunsch von Fotografen in sein Edelmetall gebissen und sich dabei eine Ecke aus einem oberen Schneidezahn gebrochen. © dpa
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“Die Ecke ist mir zu Hause schon immer mal weggebrochen“, sagte Möller. “Nichts Dramatisches. Aber es ist lästig, wenn man sich nicht traut, so zu lächeln, wie man das eigentlich sollte.“ © dpa
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Andrea Henkel war sich als Schlussläuferin in der deutschen Biathlonstaffel ihrer Sache plötzlich nicht mehr ganz sicher. © dpa
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Auf offener Strecke drehte sie sich um und fragte nach, ob sie noch auf dem richtigen Weg sei. War sie übrigens - auf dem richtigen Weg zu Bronze. © dpa
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“Sven the Man“ Kramer hat im olympischen 10000-Meter-Rennen durch einen peinlichen Wechsel-Fehler nicht nur sein zweites Olympia-Gold, sondern auch seine guten Manieren verloren. © ap
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“Verdammt noch mal, was für ein A...loch. Er weist mich in die falsche Kurve. Alles Sch.... Jeder kann mal einen Fehler machen, aber das ist ein sehr teurer“, polterte der muskelbepackte Eis-Millionär und ließ kein gutes Haar an seinem Trainer Gerard Kemkers (rechts). © ap
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Dieser hatte ihn mit einem falschen Wink in der 17. Runde den Weg in die Innenbahn gewiesen und die bittere Disqualifikation maßgeblich mitverursacht. © ap
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Ziemlich peinlich war beim Eisschnelllauf der Ausfall von drei Eis-Maschinen im 500-m-Rennen der Herren, der fast zum Abbruch des Wettkampf-Abends geführt hätte. © dpa
Die größten Pannen bei Olympia
Die Pannen nahmen ihre Fortsetzung im 1000-m-Rennen, in dem dem Starter die Pistole versagte und der Russe Lebedjew fast 300 Meter um das Eis drehte. © dpa
Die größten Pannen bei Olympia
Erst dann bekam er mit, dass das Rennen eigentlich zurückgeschossen werden sollte. © dpa

Nur Angerer und Filbrich konnten zunächst mithalten, als der Russe Alexander Legkow mit seiner Attacke die Spitzengruppe sprengte. Doch dann kam Teichmann angestürmt und rollte das Feld von hinten auf. In einem von der Taktik geprägten Rennen setzten die Schweden um Anders Soedergren die ersten Akzente, während sich die Favoriten wie Lukas Bauer aus Tschechien oder Northug noch zurückhielten.

Der überragende Langläufer dieses Winters, bei Olympia aber klar im Schatten seiner Landsfrau Marit Björgen, zeigte sich nach 20 Kilometern erstmals an die Spitze, ließ aber schon bald seinem Landsmann Martin Johnsrud Sundby den Vortritt. Bauer wurde in einen Sturz verwickelt, kämpfte sich aber schnell wieder nach vorne. Bei der 30 Kilometer-Marke führte der Tscheche das Feld an, während seine Konkurrenten sich noch einmal frische Bretter besorgten.

dpa

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