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100:89-Sieg gegen Bayreuth! BG Göttingen bleibt in der Erfolgsspur

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Von: Helmut Anschütz

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Harter Kampf: Göttingens Till Pape (am Ball) setzt sich gegen Bayreuths Kay Bruhnke durch. Rechts wartet Rayshaun Hammonds auf das Zuspiel.
Harter Kampf: Göttingens Till Pape (am Ball) setzt sich gegen Bayreuths Kay Bruhnke durch. Rechts wartet Rayshaun Hammonds auf das Zuspiel. © Hubert Jelinek/gsd

Im letzten Heimspiel 2022 kommt die BG Göttingen in der Basketball-Bundesliga zu einem 100:89 (44:35)-Heimsieg und wahrt damit ihren Platz in den Playoff-Rängen.

Göttingen – 2167 Zuschauer feiern die Veilchen wie gegen Bamberg begeistert. Mark Smith (25 Punkte), Geno Crandall (20), Rayshaun Hammonds (19), Harper Kamp (17) und Till Pape (11) treffen zweistellig.

Wie es Coach Roel Moors angekündigt hatte: Javon Bess stand wieder im Kader nach seiner zweiten Sprunggelenksverletzung. Er spielte knapp 18 Minuten, blieb aber ohne Punkte.

Zunächst läuft es überhaupt nicht: Die Veilchen kommen nicht in Fahrt, versemmeln mehrere Würfe –wie allerdings auch die Bayreuther, die die ersten drei Versuche nicht treffen. Zielwasser scheinen die Spieler beider Teams nicht getrunken zu haben. Die Partie nimmt nicht richtig Fahrt auf, bedingt auch durch die vielen Pfiffe der Referees. Das Foul-Verhältnis nach acht Minuten: 2:8 gegen Göttingen. Ist das ausgewogen? Und nur ein Dreier im ersten Viertel von Geno Crandall, der die ersten zehn Minuten auch mit einem Zirkuswurf zum 18:14 beendet.

Es bleibt auch zu Beginn des zweiten Abschnitts eng, obwohl Rayshaun Hammonds da weiterzumachen scheint, wo er gegen Bamberg aufgehört hat: Dreier zum 21:16 und noch zwei weitere Körbe in den ersten Minuten. Aber die Göttinger sind in vielen Situationen zu ungenau im Abschluss, sodass sie sich einfach nicht absetzen können. Den kleinen Vorsprung (29:23) auszubauen, gelingt ihnen nicht wirklich. Es bleibt ein merkwürdiges Match.

Und dann kommt auch Hektik rein: Bayreuths Kay Bruhnke legt sich mit Geno Crandall an, die Schiris bemühen den Videobeweis. Crandall und Bruhnke erhalten Technische Fouls. Es bleibt nickelig, mit ihrer Spielweise machen sich die Oberfranken keine Freunde. Kalif Young kassiert das nächste Technische Foul, tut aber so, als ob ihn kein Wässerchen trüben könnte. Crandall hat die passende Antwort parat, netzt seinen zweiten Dreier zum 42:31 ein. Den größten Unterschied in der Halbzeit-Statistik gibt’s bei den Zweiern: Die BG trifft 59 Prozent, die Gäste nur 32 Prozent.

Nach dem Wechsel trifft zuerst Kapitän Kamp. Zwei Dreier in Folge für Bayreuth stellen das Resultat auf 48:41. Und dann endlich: Die BG findet Gefallen an Dreiern. Zwei Stück von Harald Frey, je einer von Hammonds und Crandall. Na, bitte - die Veilchen können sich nun doch absetzen. 65:51 nach 27 Minuten. Es geht doch! Und Bayreuth kassiert das dritte Technische Foul, diesmal gegen Osaro Jürgen Rich. Smith trifft den Freiwurf für die BG. Mit einem Buzzer-Beater beschließt Hammonds den dritten Durchgang zur 77:55-Führung - der höchste Vorsprung! Eher ungewöhnlich: Die BG führt die Rebounds an (31:26, am Ende 37:35).

Total auf dem Zug haben die Veilchen-Fans Bayreuths Litauer Ignas Sargiunas. Bei jedem Ballkontakt kassiert er böse Pfiffe. In den letzten fünf Minuten lassen die BGer aber die Zügel schleifen. Durch mehrere Dreier verkürzen die Bayreuther noch. Doch am verdienten Sieg der Göttinger können sie nicht mehr kratzen. Mark Smith erzielt mit einem Dreier den 100. Punkt.

BG: Hammonds 19, Frey 8, Crandall 20, Hemschemeier, Smith 25, Wüllner, Mönninghoff, Kamp 17, Pape 11, Bess, Giotis, Besselink.

Beste Bayreuther: Childress 25, Sargiunas 12, Rich 11, Hill 10. (Helmut Anschütz/gsd)

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