Basketball

123:119 gegen Gießen! Dritter Pokal-Sieg der BG Göttingen nach Mammut-Match

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Mit 20 Punkten zweitbester BG-Scorer gegen die 46ers: BG-Neuzugang Galen Robinson (links) zieht an Gießens Liam O'Reilly vorbei.

Das letzte Spiel, in dem es eigentlich um nichts mehr ging, wurde für die BG Göttingen zum abendfüllenden Match. Nach fast zweieinviertel Stunden Spielzeit stand am späten Sonntagabend erst um 22.44 Uhr der dritte Sieg in der BBL-Pokal-Vorrunde gegen die Gießen 46ers fest - mit einem NBA-Ergebnis von 123:119 (108:108, 53:49) nach Verlängerung.

Die Veilchen sind nun ungeschlagen bei der Pokal-Endrunde (TOP FOUR) in München dabei.

Kurz vor Schluss der regulären Spielzeit wurde Göttingens neuer Brite Luke Nelson beim Dreier-Versuch gefoult - und verwandelte nervenstark alle drei Freiwürfe zum 108:108-Ausgleich. In der Verlängerung sicherten Nelson (3), Galen Robinson (3), Tai Odiase (4), Mathis Mönninghoff (2), Akeem Vargas (2) und erneut Robinson dem Team von Coach Roel Moors den späten Sieg in diesem Mammut-Match.

In den regulären 40 Minuten agierten die Göttinger nicht so dominant wie bei den Siegen gegen Frankfurt und Vechta - wohl auch der Tatsache geschuldet, dass sie schon für München qualifiziert waren und ihnen das Vechta-Spiel noch in den Kochen steckte. BG-Coach Moors verzichtete auf seinen Spielmacher Jorge Gutiérrez. „Er hat eine kleine Verletzung, wir wollen kein Risiko eingehen“, meinte der Belgier dazu. Der Oberschenkel des Mexikaners soll nicht ganz in Ordnung sein. So fing Galen Robinson auf der Pointguard-Position an, zusammen mit Nelson, Aubray Dawkins, Mathis Mönninghoff und Tai Odiase. Dawkins und Odiase sorgten für das 4:0.

Nach den ersten zehn Minuten führten die Göttinger 27:24, auch weil der wie Moors aus Bamberg gekommene Nelson Weidemann einen guten Abend erwischt hatte und am Ende 19 Punkte in der Statistik hatte - seine Karriere-Bestmarke. Übertroffen wurde er am Ende noch von Nelson (20) und Spielmacher Galen Robinson mit 21 Zählern. Obwohl die BG-Dreier nicht so fielen wie gegen Vechta, waren die 42 Prozent Erfolgsquote immer noch gut.

Zwölf Führungswechsel belegten am Ende, wie umkämpft die Partie letztlich doch noch war. Umso erfreulicher, dass die Göttinger nur zehn Ballverluste in den 45 Minuten hatten. Nach der Halbzeitführung hieß es nach 30 Minuten 79:79, ehe die Gießener im Schlussviertel mit fünf Zählern in Front zogen (93:88) - ihre höchste Führung. Stark bei den Hessen vor allem Johannes Richter, Liam O’Reilly und Scottie James. Zum Schluss hatten die mit nur acht Spielern angetretenen 46ers nur noch fünf Spieler parat: Kraushaar, Richter und James hatten fünf Fouls kassiert.

Stark am Ende bei den Veilchen der Wille, nach den Rückständen doch noch um den dritten Sieg in der Gruppe B zu kämpfen. Letztlich konnten sich sogar alle elf Spieler in die Scorerliste eintragen.

BG: Weidemann 19/davon 4 Dreier, Nelson 20/3 (8 Assists), Vargas 9, Kramer 5, Omuvwie 2, Odiase 18, Mönninghoff 7 (7 Rebounds), Jackson 10, Dawkins 10, Robinson 21, Turudic. 2.

Gießen: Hamilton 16/2, O’Reilly 20/2, Kraushaar 6, Pjanic (n.e.), Richter 25/1, Bowman 15/2, Zylka 14/2, Rowsey 5, James 18, Thomas (n.e.).  gsd

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