Basketball

18:14-Sieg im Finale gegen Kanada: Jennifer Crowder holt FIBA 3x3-Titel

Das Sieger-Quartett im FIBA 3x3-Basketball: Von links Sonja Greinacher, Luana Rodefeld, Jennifer Crowder und Svenja Brunckhorst.
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Das Sieger-Quartett im FIBA 3x3-Basketball: Von links Sonja Greinacher, Luana Rodefeld, Jennifer Crowder und Svenja Brunckhorst.

Riesen-Erfolg für die Göttinger Basketballerin Jennifer Crowder! Bei der zweiten Auflage des Finalturniers der FIBA (Weltbasketballverband) 3x3 World Series in Bukarest (Rumänien) sicherte sich die Spielmacherin von Bundesligist BG 74 Göttingen zusammen mit ihren Mitspielerinnen Sonja Greinacher, Svenja Brunckhorst und Luana Rodefeld (alle „Team Bundeswehr“) den Titel nach einem 18:14-Finalsieg gegen Kanada.

Bukarest/Göttingen – „Das ist total cool, wir sind alle happy“, freute sich auch Jennifer Crowders Vater Richard, Geschäftsführer der medical Instinct Veilchen BG 74. Platz eins bei der „Welt-Serie“, an der im Endturnier acht Mannschaften teilnahmen, ist nach Silber bei der Europameisterschaft (FIBA 3x3 Europe Cup) eine Woche zuvor vor dem Eiffelturm in Paris ein großer Image-Gewinn für die neue olympische Sportart.

Auch DBB-Vizepräsident Armin Andres gratulierte zu diesem außerordentlich erfolgreichen Saisonabeschluss: „Unsere 3x3-Damen haben in diesem Sommer bewiesen, dass sie in der Elite Europas angekommen sind. Erst Silber beim Europe Cup, jetzt der krönende Sieg beim Finale der Women’s Series.“

Im Finale am Sonntagabend traf das deutsche Team erneut auf Kanada, gegen das es zum Abschluss der Gruppenphase eine 11:21-Niederlage gegeben hatte. Da Crowder & Co. aber zuvor schon Gastgeber Rumänien 22:10 und Russland 19:7 bezwungen hatte (HNA berichtete), machte die Niederlage gegen die Nordamerikanerinnen nichts mehr aus.

Im Endspiel revanchierten sich die deutschen Spielerinnen dann mit einem 18:14-Sieg gegen die Kanadierinnen. Die Partie war an Spannung kaum zu überbieten: Fünf Sekunden vor Schluss verwandelte Luana Rodefeld zwei Freiwürfe und sicherte den Titel. Crowder steuerte fünf Zähler zum Sieg bei, übertroffen nur von Sonja Greinacher, die zur wertvollsten Spielerin (MVP) des Finalturniers gewählt wurde.

Im Halbfinale hatte das deutsche Team zuvor Polen mit 16:11 bezwungen. Dabei waren Crowder und Greinacher jeweils mit sechs Punkten die erfolgreichsten deutschen Akteurinnen.

Auf dem Weg nach Bukarest gab es sechs Turniere in Mies (Schweiz), Voiron und Poitiers (Frankreich), Klaipeda (Litauen), Constanta (Rumänien) und Montreal (Kanada).

Am kommenden Samstag beginnt für Crowder die Frauen-Bundesliga mit dem Auswärtsspiel der BG 74 in Heidelberg.  (haz/gsd-nh)

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