Basketball-Bundesliga Männer

24 Punkte: Anderson führt BG Göttingen zum Sieg bei seinem Ex-Klub Bayreuth

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Starker Auftritt: BG-Spielmacher Kyan Anderson war mit 24 Punkten, fünf Rebounds und sieben Assists der Vater des Sieges an früherer Wirkungsstätte.

Für die BG Göttingen fand die Bescherung zwei Tage nach Heiligabend statt. Am 13. Spieltag der Basketball-Bundesliga kamen die Veilchen bei medi Bayreuth am zweiten Weihnachtstag zu einem starken 90:75 (38:38).

Es war für die Mannschaft von Trainer Johan Roijakkers der zweite Sieg in Folge und der zweite Auswärtssieg der Saison. „Ich bin glücklich, dass wir dieses Spiel gewonnen haben“, meinte BG-Spielmacher Kyan Anderson an alter Wirkungsstätte im magentaSport-Interview. Göttingens Ex-Bayreuther war mit erneut starken 24 Punkten, fünf Rebounds und sieben Vorlagen der „Man of the Match“.

Guter Start für die BG in der Oberfrankenhalle: Terry Allen eröffnete die Partie mit einem Dreier, Dylan Osetkowski legte einen Zweier nach. Und auch in der Folge blieben die Göttinger am Drücker, führten 7:4, ehe das Spiel dann doch kippte, als Nate Linhart für die Oberfranken per Dreier zum 11:7 traf. Dominic Lockhart konterte mit dem nächsten Veilchen-Dreier, der einen kleinen 6:0-Lauf ermöglichte. Mit 18:14 lagen die Gäste nach den ersten zehn Minuten vorn. Das war schon mal nicht schlecht.

Auffällig im ersten Viertel: Die BGer gestatteten den Bayreuthern fünf Offensiv-Rebounds, weil sie in der eigenen Defense nicht kräftig genug zupackten. Das wurde dann im zweiten Abschnitt besser. So blieb das Roijakkers-Team weiter vorn, weil nun Elias Lasisi heißlief. Zweier, Dreier, Zweier – das waren mal locker sieben Zähler fast in Folge. Nach einer Viertelstunde konnten sich die 20 Göttinger Anhänger über einen 31:23-Vorsprung freuen. Allen und dann Göttingens Ex-Bayreuther Anderson mit zwei weiteren Dreiern sorgten für eine 37:28-Führung der Veilchen – der höchste Vorsprung für die BG in der ersten Halbzeit. Doch er war dann auch wieder schnell dahin, denn die Gastgeber punkteten ein ums andere Mal, sodass es zur Pause 38:38 stand. Also alles weiter drin für die zweite Hälfte.

Nach dem Wiederbeginn blieb die Partie auf Messers Schneide. Durch Allens Dreier lag die BG 43:41 vorn. Doch auch die Oberfranken zeigten, dass sie Dreier können. Linhart schenkte den Veilchen ein, dann traf Anderson an alter Wirkungsstätte zwei Mal in Folge zum 49:46. Dumm für die BG: Center Dennis Kramer kassierte in der 29. Minute sein viertes Foul, musste danach vorsichtig agieren.

Wie gut die BG momentan drauf ist, zeigte sie im Schlussabschnitt, den sie mit fantastischen 36:16-Punkten für sich entschied. Lasisi (2), Andric und Ruoff steuerten weitere Dreier dazu bei – am Ende waren es insgesamt 13 (ebenso wie Bayreuth). Kramer kippte das Match nach einem 8:2-Lauf beim 71:10 für die BG (35.). Gold wert waren danach die Dreier von Andric und Ruoff zum 77:73. Für den Schlusspunkt konnte dann nur einer sorgen: Anderson traf zwei Freiwürfe zum Endstand. Der BG-Poinguard: „Wir haben unser Bestes gegeben. Die Physis und die Defensive entschieden. Ruoff hat gute Entscheidungen getroffen.“  haz/gsd

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