Basketball-Bundesliga Männer

5:3-Bilanz nach acht Spieltagen: BG Göttingen bringt sich gut in Stellung

Hände hoch, hier kommt die BG! Göttingens Center Philipp Hartwich (15) und Stephen Brown (22) stemmen sich Heidelbergs Maximilian Ugrai entgegen.
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Hände hoch, hier kommt die BG! Göttingens Center Philipp Hartwich (15) und Stephen Brown (22) stemmen sich Heidelbergs Maximilian Ugrai entgegen.

Natürlich ist auch dies nur eine Momentaufnahme: In der Tabelle der Basketball-Bundesliga (siehe rechts) steht die BG Göttingen auf Platz sechs.

Göttingen – Nach acht Spielen haben sich die Veilchen mit einer 5:3-Bilanz (Siege/Niederlagen) gut in Stellung gebracht. Nach knapp einem Viertel der Saison schon fünf Erfolge – das ist derzeit schon mal die halbe Miete (erst einmal) auf dem Weg zum Klassenerhalt, für den über den Daumen gerechnet mindestens zehn Siege einkalkuliert werden.

Insofern war das souveräne 96:80 in Heidelberg „ein wichtiger Sieg“, so BG-Trainer Roel Moors am Montag. „Er hat mich zufrieden gemacht für die Spieler. Nachdem ich zwei Spieler entlassen habe (Dickey und Bryant, d. Red.), war es mental nicht einfach – wie gehen die anderen damit um?“ Kurzfristig hätten sie gezeigt, dass sie es können, so der Belgier – und weiter: „Das gibt mir jetzt Zeit, Ersatz zu bekommen.“

Andere Spieler haben in Heidelberg ihre Chance genutzt. Moors: „Wir brauchten diesen Offensiv-Input, mussten diese Extra-Punkte bekommen.“ Dabei darf sich vor allem Jeff Robertson angesprochen fühlen, der als Rollenspieler bislang eher im Verborgenen blühte, noch wenig zur Geltung kam – in Heidelberg vor allem in der Anfangsphase zeigte, dass mit ihm durchaus zu rechnen ist. Mit elf Zählern gehörte der US-Boy, der laut seines BG-Steckbriefes am liebsten Basketball-Trainer wäre, wenn er nicht spielen würde, zu den sechs Veilchen, die zweistellig trafen. Doch auch Kapitän Akeem Vargas (10), Mathis Mönninghoff (12) und Harper Kamp (15) machten diesen Schritt mehr, der nötig ist, um quantitative personelle Nachteile zu kompensieren – neben den als Punkte-Lieferanten bekannten Jake Toolson (19) und Kamar Baldwin (15).

Und auch Philipp Hartwich als 2,18 m-Turm in der Heidelberger Schlacht für den abgewanderten Dickey, Spielmacher Stephen Brown (fünf Vorlagen) und Comebacker Haris Hujic (noch ohne Dreier) steuerten ihre Anteile bei. „Das war das erste Spiel mit so viel Inside-Power“, freute sich Moors über gute 67 Prozent getroffene Zweier.

Und wie sieht’s nun mit Neuzugängen aus? „Noch nichts Konkretes“, räumt Coach Moors ein. Mit der Verpflichtung eines Guards (für Bryant) sei er schon weit gewesen, aber das habe sich zerschlagen. Jetzt fange er aber zumindest nicht bei Null an, so der BG-Trainer.

In den kommenden zwei Monaten erwartet die BG jetzt ein straffes Programm: 15 Spiele bis zum 15. Februar 2022, ehe es wieder eine dreiwöchige Spielpause gibt.

. Neuer Termin: Inzwischen wurde auch ein Termin für das zu Saisonbeginn verlegte Spiel bei medi Bayreuth gefunden: In der Oberfrankenhalle spielt die BG am 5. Januar (Mittwoch, 19 Uhr), womit es eine englische Woche gibt. Zuvor steht das Heim-Derby gegen Braunschweig an (2. Januar, 15 Uhr), am 8. Januar (18 Uhr) geht es in die Sporthalle Ost zu den Gießen 46ers. Bayreuth war Ende September wegen eines internationalen Spiels verhindert.  (Helmut Anschütz/gsd)

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