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59:81gegen den USC Freiburg: Eisvögel eiskalt bei der BG 74 Göttingen

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Von: Helmut Anschütz

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Fast wie beim Kung-fu: Freiburgs starke Japanerin Shiori Yasuma (15) versucht auf ungewöhnliche Weise, Göttingens Marie Reichert (12) beim Wurf zu irritieren.
Fast wie beim Kung-fu: Freiburgs starke Japanerin Shiori Yasuma (15) versucht auf ungewöhnliche Weise, Göttingens Marie Reichert (12) beim Wurf zu irritieren. © Hubert Jelinek/gsd

Für die medical instinct Veilchen BG 74 Göttingen bleibt die Lage in der Damen-Basketball-Bundesliga angespannt. Gegen den starken Tabellenzweiten Eisvögel USC Freiburg verlor das Team von Trainer Goran Lojo mit 59:81 (35:40).

Göttingen – Die Gäste spielten ihre Stärke von der Dreierlinie aus, trafen dabei elf Mal. „Das war der stärkste Gegner, der bisher hier war“, meinte Veilchen Ladies-Geschäftsführer Richard Crowder.

Guter Auftakt aber für die Veilchen Ladies vor 150 Zuschauern: Sylwia Bujniak brachte sie mit dem ersten Korb in Führung – es sollte dann aber auch die einzige im gesamten Spiel bleiben. Den ersten Freiburger Korb erzielte Shiori Yasuma (mit in den Klubfarben blau gefärbten Haaren) – die kleine Japanerin ist die zweitbeste Scorerin der DBBL. Sie sorgte für mächtig Tempo im Umschaltspiel der Breisgauerinnen in den Angriff, verstand es aber genauso gut, ihre Teamkolleginnen einzusetzen.

Bei der BG 74 krankte es dagegen einmal mehr an den präzisen Abschlüssen. Auch deshalb lagen die Göttingerinnen nach sechs Minuten schon 8:13 hinten. Nach den ersten zehn Minuten war der Rückstand auf 14:24 angewachsen, auch weil der USC schon fünf Dreier verwandelt hatte.

Nachdem das Team von Trainer Lojo im ersten Viertel nur einen Dreier versenkt hatte, lief es diesbezüglich im zweiten viel besser. Dreier-Spezialistin Kat Tudor traf den ersten zum 17:26, nach 15 Minuten ihren zweiten zum 22:32 – der Auftakt zu einem kleinen Lauf für die BG 74, die durch Marie Reichert, Bujniak und den dritten Dreier von Tudor auf 29:32 verkürzte. Hoffnung für die Veilchen Ladies?

Nur kurz, denn die Eisvögel antworteten ihrerseits eiskalt mit zwei Dreiern durch Radic und Lina Sontag. Nach Tudors viertem erfolgreichen Wurf von jenseits des Perimeters ging es mit einem 35:40 in die Halbzeit.

Nach Wiederbeginn sah es zunächst vielversprechend für die BG 74 aus. Die Göttingerinnen kamen durch Reichert beim 39:41 bis auf zwei Zähler an Freiburg heran. Doch in den weiteren Minuten spielte der Tabellenzweite seine Cleverness aus und setzte sich wieder auf zwölf Punkte ab (26.). Erneut auch dank seiner Stärke von der Dreierlinie. Bei Jenny Crowder & Co. ging hingegen immer weniger zusammen, sodass der Gäste-Vorsprung nach 30 Minuten auf deutliche 21 Zähler (64:43) angewachsen war. 8:24 – das dritte Viertel war für das Lojo-Team zum Vergessen. Im vierten verwaltete der USC seine Führung, gewann letztlich ungefährdet. BG 74-Coach Lojo: „Wir hatten 28 Ballverluste. Im dritten Viertel sind wir zusammengebrochen.“

Viertel: 14:24, 21:16 – 8:24, 16:17.

BG 74: Domuzin 7, M. Oevermann 2, A. Oevermann 2, Crowder 2 (9 Assists, 10 Turnover), Kretschmar, Karambatsa 1, Reichert 15 (7 Rebounds), Brabencova 4 (7 Rebounds), Bujniak 11/davon 3 Dreier, Tudor 15/4, Vida.

Beste Werferinnen Freiburg: Sontag 16/4, Yasuma 13, Reed 12/2, Radic 11/3. (Helmut Anschütz/gsd)

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