63:88 - BG verbessert, aber chancenlos gegen Alba Berlin

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Aushilfs-Spielmacher Lawrence Alexander (M.) hat sich den Ball gekrallt, verteidigt ihn gegen Berlins Kresimir Loncar (10). Links der BGer Harper Kamp, rechts Kapitän David Godbold.

Göttingen. In der mit 3700 Zuschauern ausverkauften Lokhalle verlor die BG Göttingen im zweiten Punktspiel der Basketball-Bundesliga gegen den hohen Favoriten Alba Berlin mit 63:88 (32:46) – eine deutliche Steigerung gegenüber der desaströsen 56:98-Niederlage zum Saisonauftakt in Tübingen war indes zu erkennen.

Ganz starker Beginn der Veilchen, die durch Center Harper Kamp mit 2:0 in Führung gingen, diese bis auf 7:2 unter anderem durch einen Dreier von Mathis Mönninghoff ausbauten. In der sechsten Minute aber glich der Favorit zum 9:9 aus und noch in derselben Minute gingen die „Albatrosse“ mit 12:11 in Führung. In der Folgezeit war es immer wieder der quirlige Will Cuerry, der erfolgreich in die Göttinger Zone zog, mit Korblegern erfolgreich war und so auch mit sieben bester Punktesammler in den ersten zehn Minuten war.

Kurzzeitige BG-Führung

Auch das zweite Viertel begann so wie das erste, denn auch in dieses starteten die BGer erfolgreich. Mit einem Zweierwurf von Kapitän David Godbold, nachdem Malte Schwarz zuvor einen Dreier getroffen hatte, gingen die Gastgeber mit 24:23 wieder in Führung. Bis zur 16. Minute blieb dieses Spiel sehr eng, ehe die Berliner innerhalb von nureiner Minute von 30:28 auf 38:28 davonzogen. Das lag aber auch daran, dass die BGer Ricky Minard und David Goldbold insgesamt vier Freiwürfe vergaben. Immer weiter punktete Cherry, der bis zum Seitenwechsel auf 15 Punkte kam. Nach 20 Minuten hatten die Gäste bei einer 46:32-Führung die Kräfteverhältnisse zurechtgerückt.

Nach der Halbzeitpause ließen die Berliner dann allerdings keinen Zweifel am späteren Sieg aufkaommen. Zwar schaffte Ruben Boykin seinen ersten Dreier zum 37:48, bis zum Ende des dritten Viertels aber hatten die Berliner ihre Führung auf 17 Punkte (68:51) ausgebaut, weil die Dreier der BG nicht mehr saßen. Hinzu kam eine für die Göttinger ungewohnte Schwäche von der Freiwurflinie. Erneut konnte Kamp überzeugen, der mit 16 Punkten Topscorer dieser Partie war.

Ohne Spielmacher Perry

Gleichwohl merkte man dem Spiel der Göttinger an, dass ein echter Spielmacher fehlt, der noch immer verletzte Marque Perry schaute sich das Spiel in Zivil von der Bank an. So konnte der extrovertierte Berliner Trainer Sasa Obradovic in Ruhe das letzte Viertel beobachten, zumal sein Team die Führung kontinuierlich ausbaute. Es wurde dann doch noch bitter, obwohl es nach dem dritten Viertel noch nicht ganz so schlimm ausgesehen hatte. Die Göttinger trafen nun kaum noch einen Korb, schafften erst nach 35 Minuten die ersten beiden Punkte im letzten Viertel. So wurde es schließlich doch noch eine Niederlage mit 25 Punkten Unterschied.

BG Göttingen verliert gegen Alba Berlin

BG: Kulawick, Alexander 9, Onwuegbuzie, Schwarz 6, Godbold 2, Mönninghoff 15, Kamp 16, Minard 6, Boykin 3, Edwards 6.

Berlins Beste: Cherry 15, Milosavljevic 14, King 12, Giffey 11. (gsd)

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