BG enttäuscht erneut: 65:80 gegen Tigers Tübingen 

Allein gegen vier Tigers: Göttingens Harper Kamp (am Ball) gegen Tübingens Toarlyn Fitzpatrick (32), Jesse Sanders (25), Garlon Green und rechts Julian Albus. 2 Fotos: Jelinek/gsd

Göttingen. Die Veilchen knickten gegen die Walter Tigers Tübingen erneut ein und verloren auch ihr zweites „Abstiegs-Endspiel“ gegen die mitgefährdeten Schwaben in enttäuschender Manier mit 65:80 (31:34).

Viele der 3447 Zuschauer in der ausverkauften S-Arena quittierten den weiteren Dämpfer mit unüberhorbaren Pfiffen. Das viertletzte Heimspiel der Göttinger war das vermeintlich „leichteste“, denn jetzt kommen noch die Topklubs Oldenburg, Ulm und die um die Playoffs kämpfenden Würzburger.

„Ein verdienter Sieg für Tübingen, wir haben alles gegeben“, resümierte BG-Coach Johan Roijakkers, ehe er ans „Eingemachte“ ging (siehe nebenstehenden Bericht) und vor allem Terrell Everett anzählte. Er habe wieder keine Lust gehabt zu spielen. So kam der „Gummitänzer“ (Fan-Bezeichnung) nur auf 5:20 Minuten Einsatzzeit. Harper Kamp habe dagegen alles gegeben. „Aber es ist schwer für unsere Amis, sie haben es schwer in der Liga, für ihr Gehalt sind sie aber gut“, so Roijakkers. „Wir haben uns gesteigert, aber ob das reicht, in der Liga zu bleiben? Es wird schwierig.“

Hummer vergibt Freiwürfe

„No more time to waste“ – keine Zeit mehr zu verschwenden, dieses Transparent hielten die BG-Fans ihrem Team vor dem Tip-off entgegen. Doch der Appell half wenig. Ian Hummer versemmelte zu Beginn drei von vier Freiwürfen – schon bezeichnend. Die Veilchen lagen zurück, vier Dreier von Spohr (2), Mönninghoff und Godbold sorgten für eine 19:16-Führung nach dem ersten Viertel. Im zweiten ging’s dann schon bergab. In den ersten sieben Minuten gelangen nur Mönninghoff vier Punkte, Tübingen zog auf 32:23 weg. Die BG traf lange keine Dreier, ehe Godbold per „Buzzer beater“ zur Pause auf 31:34 verkürzte.

BG Göttingen enttäuscht gegen die Walter Tigers Tübingen

Danach führte die BG zwar 41:40, doch nach dem 43:43 legten die Tigers einen 8:0-Lauf hin. Nach dem 53:57 nach 30 Minuten ließ Khalid El-Amin zu Beginn des vierten Abschnitts fünf Zähler zum 58:57 folgen, doch danach vergab die BG unkonzentriert zu viele Würfe. Insgesamt verwandelte die nur gut ein Drittel ihrer Versuche (37 Prozent, Tübingen 45). Auch die Rebounds (31:47) sprachen für die Gäste. Die Pfiffe vieler BG-Fans kamen nicht überraschend. Den Veilchen schwimmen die Felle im Abstiegskampf immer mehr davon. Nur wegen des besseren Vergleichs gegenüber dem MBC steht die BG nicht auf einem Abstiegsplatz.

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