65:89-Niederlage: BG Göttingen zu schwach in Ulm

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Darius Carter

Ulm. Die BG Göttingen bleibt auch nach dem fünften Spiel in der Basketball-Bundesliga ohne Sieg. Bei ratiopharm Ulm gab es für die Veilchen vor 6200 Zuschauern ein auch in dieser Höhe verdientes 65:89 (38:46).

Allein Darius Carter wusste mit 16 Punkten und neun Rebounds zu gefallen – das „Double-Double“ (zweistellige Statistik-Werte in zwei Kategorien) verpasste der Göttinger Big Man, der seinen 25. Geburtstag feierte, knapp.

„Wir haben zu viele Fehler bei einfachen Sachen gemacht“, meinte BG-Neuzugang Stephan Haukohl bei „Telekom Sport“ und forderte: „Wir müssen mental fokussierter arbeiten.“

Die Veilchen blieben in Ulm Vieles schuldig. Ganz schwach war zum Beispiel die Freiwurf-Quote von nur unterirdischen 52 Prozent. Ulm verwandelte dagegen 34 von 37. Ebenso war die Dreierquote von 18 Prozent dünn.

Auch von den BG-Amerikanern war wieder relativ wenig zu sehen. Allein Michael Stockton bemühte sich, war aber auch kein Faktor nach den 40 Minuten Spielzeit am Freitag. Zudem zog er sich bald einen Cut an der linken Augenbraue zu, später noch eine Verletzung am linken Oberarm und kurz vor Schluss humpelte er zur Teambank.

Überhaupt nicht in Erscheinung trat Brion Rush an seiner ehemaligen Wirkungsstätte. Jordan Loveridge setzte Roijakkers nur gut sechs Minuten ein, Dennis Kramer erneut gar nicht. Und auch Evan Smotrycz und Leon Williams blieben deutlich unter ihren Möglichkeiten. So war das BG-Spiel fast insgesamt mehr oder weniger zum Scheitern verurteilt.

Dabei sah es zunächst vielversprechend aus. Die Veilchen führten 11:4, als Ulm-Coach Leibenath so sauer war, dass er seine gesamte „Starting Five“ vom Feld nahm und seinen „zweiten Anzug“ präsentierte, der auch für die Wende sorgte. Was für die BG umso bitterer war.

Im zweiten Viertel kam Göttingen zwar durch einen 10:1-Lauf auf 35:36 heran, doch schon da offenbarte sich die eklatante Freiwurfschwäche. Zudem fehlte der BG der letzte Kick, sodass ihr das Match nach dem Wechsel mehr und mehr aus den Händen glitt und somit die fünfte Pleite perfekt war.

Roijakkers kommentierte auf seine Weise: „Für mich ist es einfach zusammenzufassen: Williams, Smotrycz, Rush und Loveridge haben keinen Offensivrebound geholt. Anders unsere deutschen Spieler: Stephan Haukohl hat fünf Offensivrebounds, Dominic Lockhart drei und Nicolai Simon einen. Mehr ist nicht zu sagen.“

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