67:81-Niederlage in Frankfurt: BG Göttingen bricht am Ende ein

Zwölf Punkte für die BG in Frankfurt: Alex Ruoff. Foto: nh

Frankfurt. Der beste Wurf überhaupt zählte leider nicht... Dreizehntel Sekunden fehlten Alex Ruoff beim Spiel von Basketball-Bundesligist BG Göttingen in Frankfurt zum „Wurf des Jahres“: Fast vom eigenen Korb zog der Vordenker der Veilchen am Ende des dritten Viertels ab – und sein Sensations-Wurf aus rund 30 Metern flutschte tatsächlich durch den Skyliners-Korb. Doch die Zeit war schon abgelaufen. So verlor die BG in der Fraport-Arena letztlich verdient mit 67:81 (36:41), weil sie im letzten Viertel (15:28) fast total einbrach.

Erneut mussten die Veilchen auf Benas Veikalas wegen seiner Oberschenkelprobleme verzichten. Auch Jesse Sanders ging gehandicapt in die Partie, er konnte wegen Magen-Darm-Problemen letzte Woche kaum trainieren. „Wir müssen intelligent spielen“, forderte Trainer Roijakkers vor dem Spiel.

Machte sein Team auch! Die BG erwischte den besseren Start, ging durch Eatherton, Waleskowski und noch einmal Eatherton sowie den ersten Dreier von Willimas 8:0 in Front. Nach den ersten Frankfurter Punkten durch Morrison „dunkte“ Darius Carter zum 13:8, der starke Williams legte nach. Die Veilchen agierten mit gutem Teamplay und blieben weiter vorn. Mit einer 21:18-Führung ging es in die erste kleine Pause.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts versenkte AJ English Frankfurts zweiten Dreier zum 21:23. Erst nach 14 Minuten gelang den Hessen die erste Führung durch Ilzhöfers Dreier zum 26:25, das Sanders per Dreier konterte, wenig später ebenso Alex Ruoff zum 32:31 für die BG. Danach aber setzte sich mit den Skyliners das athletischere Team durch, so dass die Partie zugunsten der Hessen kippte. Mit einem 36:41-Rückstand gingen die BGer in die Pause.

Nach 23 Minuten hatten die Skyliners ihren Vorsprung auf 48:38 ausgebaut, doch mit zwei Dreiern zum 44:49 hielt Mönninghoff sein Team noch im Rennen. Doch Schrittfehler und Ballverluste ermöglichten den Gastgebern wieder eine 53:33-Führung, die die Veilchen jedoch zum Drittel-Ende auf 52:53 verkürzten.

Anfang des letzten Abschnitts ging aber gar nichts mehr. Frankfurt zog mit einem 21:4-Lauf weg, die Partie war vorentschieden. Die Göttinger leisteten zu wenig Gegenwehr und hatten kaum noch Antworten. Beim 56:74 war das Match endgültig weg. Roijakkers: „Drei Viertel lang haben wir um den Sieg mitgespielt, haben physisch und stark agiert. Im vierten Viertel war es für uns dann aber einfach zu viel.“ (haz/gsd)

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