Basketball: Veilchen-Ladies treffen am Samstag im Viertelfinal-Heimspiel des DBBL-Pokals auf Marburg

BG 74-Frauen träumen vom „Final Four“

Packendes Duell beim Punkt-Heimspiel: Göttingens Alissa Pierce (rechts) gegen Marburgs Amerikanerin Katlyn Theresa Yohn. Foto: ats/gsd

Göttingen. Das ist für die BG-Ladies die einmalige Chance, in dieser schwierigen Aufstiegssaison noch einen Höhepunkt zu setzen: Im Viertelfinale des DBBL-Pokals trifft das Team von Trainer Giannis Koukos am Sonntag um 16 Uhr in der FKG-Halle auf den BC Pharmaserv Marburg. Mit einem Sieg würde sich der Tabellenletzte der Basketball-Bundesliga der Frauen für das „Final Four“ qualifizieren – wie zuletzt 2005 (Platz vier).

Seit Dienstag ist der Heimaturlaub beendet. „Dass wir ein bisschen Abstand hatten, war sicher gut“, sagt BG-Ladies-Geschäftsführer Richard Crowder. „Das Pokalspiel nehmen wir gern mit, es hat aber keine Priorität. Der Stellenwert des Spiels gegen Halle am nächsten Mittwoch ist höher.“ Dann trögt die BG 74 ihr zweites von drei Heimspielen innerhalb von acht Tagen gegen den Tabellenvorletzten aus, ehe am 14. Januar Vizemeister Keltern kommt.

Das Hinspiel in der Bundesliga hatten die Veilchen Ladies gegen Marburg klar mit 57:73 verloren. „Wir haben aber lange gut mitgehalten“, erinnert sich Crowder, der die Pokalpartie gegen die Hessinnen eher als Einstimmung und als wichtigen Test für die Fortsetzung der Bundesliga-Rückrunde sieht. „Wir müssen anfangen zu gewinnen“, redet Crowder Klartext. „Die Lage in der 1. Liga ist ernst, aber nicht hoffnungslos.“

Marburgs Topscorerin ist für die BG 74 eine alte Bekannte. Finja Schaake (eine von fünf Nationalspielerinnen) spielte in den vergangenen Jahren auch für die Baskets Grünberg in der 2. Liga Nord. Mit 14,1 Punkten pro Spiel führt sie die interne Scorerliste an. Zweistellig punkten ebenso noch die US-Girls Katlyn Theresa Yohn (11,2) und Tonisha Baker (10,0).

Den Unterschied zwischen dem Erstliga-Schlusslicht und dem Erstliga-Fünften zeigt sich zudem in den im Schnitt pro Spiel erzielten Punkten: Die BG 74 kommt auf nur 65, die Mittelhessinnen auf 75. Ein besonderes Augenmerk müssen die Göttingerinnen auf Marburgs Dreier-Qualitäten legen. Crowder: „Wenn Marburg seine Dreier trifft, haben wir keine Chance.“

Mayka Pilz wird künftig nicht mehr für die BG74 spielen. Die altgediente BGerin, die gerade ihren Bachelor macht, hat die Verantwortlichen gebeten, aus persönlichen Gründen nicht mehr berücksichtigt zu werden. Ihr Freund lebt in Hamburg, wohin sie sich jetzt verändern will. Durch die Nachverpflichtungen von Katarina Flasarova und Francis Donders können die Veilchen den Abgang aber auffangen. Die beiden Neuen feiern gegen Marburg ihre BG 74-Heimpremiere. (haz/gsd)

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