2. Basketball-Bundesliga: Der zweite Tabellenplatz ist dem Aufsteiger kaum noch zu nehmen

BG 74-Frauen weiter im Rennen um Titel

Das Transparent als Programm: Den Vorsatz der Fans erfüllten die BG 74-Frauen wie hier Nekane Krumm (li.) mit Nachdruck - Platz zwei ist prima! Foto: Jelinek

Göttingen. Dass die Frauen des Aufsteigers BG 74 Göttingen für die eine oder andere positive Überraschung in der zweiten Basketball-Bundesliga sorgen würden, war vielen Experten schon vor Saisonbeginn klar. Dass sie aber am Ende der Hinserie einzig Verfolger des noch ungeschlagenen Spitzenreiters Herner TC bei lediglich einer Niederlage sein würde, grenzt an eine Sensation, zumal die Meisterschaft somit noch längst nicht entschieden ist. Herne muss noch nach Göttingen, und da sinnen die BGerinnen auf Revanche für die Hinrunden-Niederlage.

Der zweite Tabellenplatz ist ihnen indes bei bisherigen 18 Punkten kaum noch zu nehmen. Den BG-Frauen reichen drei Siege aus den noch zehn ausstehenden Spielen der Rückrunde. Das bedeutet, dass das Team von Trainerin Jennifer Kerns in den Playoffs der vier Erstplatzierten Heimrecht gegen den Dritten in der Serie „best of three“ genießt und somit dann gute Chancen auf das Finale hat. Nur der Playoff-Sieger steigt in die höchste deutsche Liga auf. Allerdings nicht auszudenken, sollte wie im vergangenen Jahr der Meister der Süd-Staffel auf sein Aufstiegsrecht verzichten, auch der Zweite aus der Nordstaffel dann die Aufstiegschance wahrnehmen kann.

„Es ist uns gelungen, eine Mannschaft aus erfahrenen und jungen Spielerinnen zusammenzuschweißen“, freut sich Kerns über die bisher gezeigten Leistungen ihrer Spielerinnen. Zum bisherigen Erfolg beigetragen haben zweifellos die Neuverpflichtungen Katarina Flasarova und Rückkehrerin Ofa Tulikihihifo. Mit ihrer Routine haben sie die ganz jungen Spielerinnen mitgerissen, und von Spiel zu Spiel war gerade bei diesen eine Steigerung zu spüren.

Jüngstes Team

Die BG Göttingen verfügt über das jüngste Team in dieser zweiten Liga, spielen doch regelmäßig die erst 15-jährigen Nele Aha, Jennifer Crowder und Maj vom Hofe mit, sind inzwischen voll integriert. Neben diesem Trio sind noch Franziska Hadaschik und Lena Wenke aus dem Göttinger WNBL-Team zu einem Sichtungslehrgang für die U 16-Nationalmannschaft des DBB am vergangenen Wochenende eingeladen worden. (gsd)

Von Walter Gleitze

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