74:60 gegen Heidelberg: Warner führt BG-Ladies zum Startsieg

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Mittendurch: Göttingens Marissa Janning (Mitte) zieht zum gegnerischen Korb und lässt sich dabei auch nicht von den beiden Heidelbergerinnen Sara Kranzhöfer (links) und Tiffany Jones-Smith aufhalten. Rechts die BG 74-Centerin Verdine Warner.

Göttingen. Die Premiere ist gelungen! Im Aufsteigerduell gewannen die BG 74 Veilchen Ladies gegen die BasCats aus Heidelberg deutlich mit 74:60 (39:24) und legten damit den ersten Grundstein für den Klassenerhalt in der Basketball-Bundesliga.

„Wir haben dieses Spiel in der Defensive gewonnen. Wir sind aber in der Lage, in der Offensive noch besser zu werden“, freute sich der griechische Neuzugang Vasiliki Karambatsa über die ersten zwei Punkte.

Den ersten Punkt in der der Eliteklasse per Freiwurf zum 1:0 erzielte Verdine Warner. Überhaupt war es die 1,96 m große BG 74-Centerin, die ihr Team mit 15 Punkten und wahnwitzigen 21 Rebounds zum Sieg führte. Warner hatte schon 19 Double-Double in 27 Zweitliga-Spielen in der vergangenen Saison erreicht.

Mit einem 8:0-Lauf von 5:6 auf 13:6 deutete sich da schon an, dass der Mitaufsteiger keine Chance hatte, die Punkte aus der FKG-Halle zu entführen. Zu dominant traten die Veilchen Ladies auf, lautstark unterstützt von 360 Zuschauern. Den ersten Dreier erzielte Casey Smith zum 18:7.

Starke Defensive der Veilchen

Heidelberg gelang es nicht, die unglaublich aggressive Defensive der Gastgeberinnen zu überwinden, die meist die Zonenverteidigung bevorzugten unter den Augen von Ondrej Sykora und seiner Tochter, dem Vorgängers von BG 74-Trainer Giannis Koukos, Dabei agierten die Göttingerinnen sehr fair, erhielten ihr erstes Foul erst nach sechs Minuten. Zur Halbzeit hatten die BGerinnen schon 15 Punkte Vorsprung.

Eine leichte Schwächephase der BG 74 im dritten Viertel nutzten die die Gäste, um den Rückstand von 20 Punkten (34:54) auf zwölf Punkte (42:52) zu verkürzen. Es blieb allerdings nur ein Strohfeuer der Heidelbergerinnen, die eine Woche zuvor beim Champions Cup das Spiel bei der 58:61-Niederlage wesentlich offener gestalten konnten.

BG 74 mit Siebener-Rotation

Koukos ließ nur eine Siebener-Rotation spielen, wohingegen Heidelbergs Trainer Dennis Czygan zehn Spielerinnen aufbot. Jana Lücken (Urlaub) und Lea Nguyen Manh (Klassenfahrt) waren verhindert, sodass nur acht Spielerinnen auf der BG 74-Bank saßen. 40 Minuten schmorte Corinna Dobroniak auf der Bank So kamen nur sieben Spielerinnen zum Einsatz. Deren Kräfte reichten aber bis zur Schlusssirene. „Wir haben mit sehr viel Energie gespielte“, meinte Karambatsa, die sieben Punkte erzielte bei einer Einsatzzeit von knapp 18 Minuten. Warner, Smith, Marissa Janning, Alissa Pierce und Jennifer Crowder hingegen mussten über 30 Minuten durchhalten, wobei Crowder bei knapp 38 Minuten und Smith bei über 38 Minuten fast durchspielen mussten. Beste Werferin bei den Gastgeberinnen war Alissa Pierce, die eine starke Trefferquote von 60 Prozent hatte.

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