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75:78-Niederlage: Frankfurt stoppt Höhenflug der BG Göttingen

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Enges Duell: Frankfurts Neuzugang Isaiah Washington (Mitte) setzt sich gegen die BGer Rayshaun Hammonds (li.) und Geno Crandall durch.
Enges Duell: Frankfurts Neuzugang Isaiah Washington (Mitte) setzt sich gegen die BGer Rayshaun Hammonds (li.) und Geno Crandall durch. © Imago/Jürgen Kessler

Selbst Schuld! Basketball-Bundesligist BG Göttingen hat seine große Serie verspielt: Nach fünf Siegen gab es bei den Fraport Skyliners in Frankfurt eine 75:78 (39:39)-Niederlage.

Frankfurt/Göttingen – Die Veilchen ließen es in vielen Sitautionen an Konzentration vermissen und leisteren sich zu viele Ballverluste, die auch aus zahlreichen Offensiv-Fouls resultierten, die das Schiedsrichter-Trio viel zu kleinlich pfiff.

Insgesamt verschenkte zwei Punkte und ein schlechter Start in die Serie von vier Auswärtspartien in Folge.

Nach der Oldenburg-Pleite am Samstag in Bamberg war die BG sogar als Tabellenvierter angereist. Frankfurt wartete mit einem neuen Pointguard Isisah Washington auf.

Zunächst ein schlampiger Start der BG, was auch an Washington liegt. Der Neue markiert gleich mal neun Punkte zu Beginn, die Veilchen kommen schwerfällig ins Spiel, liegen 2:11 und 7:17 hinten, ehe Pape und Smith per Dreier verkürzen. Aber dieser „Flow“, dieser Rhythmus der vergangenen Siege ist noch nicht da. Die Hessen machen es den Göttingern schwer, die in der Defensive nicht zu Stopps kommen. Die Gastgeber gehen wieder 23:16 nach vorn, ehe Smith noch auf 18:23 nach den ersten zehn Minuten verkürzt.

Im zweiten Viertel pirschen sich die Veilchen ganz langsam ran. Harald Frey gleicht per Dreier zum 27:27 aus. Rayshaun Hammonds sorgt wenig später für die erste Führung. Den Göttingern gelingt ein 7:0-Lauf, auf den Max Besselink (nach zwei Spielen Pause) per Dreier noch einen draufsetzt zur 34:28-Führung. Aber einmal mehr zeigt sich: Basketball ist oft ein Spiel der „Läufe“.

Frankfurt packt eine 9:0-Serie aus, den BGern unterlaufen mehrere Offensiv-Fouls und damit Ballverluste. „Wir machen dumme Fouls und schicken sie an die Linie“, schimpft Trainer Roel Moors in einer Auszeit. Zum Schluss des zweiten Durchgangs schaffen Frey und Mathis Mönninghoff immerhinden Ausgleich zum 39:39 zur Pause.

Danach scheint sich die BG zu finden. Nach 25 Minuten führt das Moors-Team dank eines 13:0-Laufs 52:42. Aber auch das lässt irgendwie wenig Sicherheit aufkommen. Die Skyliners kontern bis zum Ende des dritten Viertels wieder mit einer 14:5-Serie, sodass Göttingen nach 30 Minuten nur noch einen 57:56-Vorsprung hat.

Das Beste, was bei der BG klappt, ist das Zusammenspiel zwischen Frey und Hammonds. Der Veilchen-Center schaffte ein „Double-Double mit 20 Punkten und elf Rebounds. Smith ist zwar der einzige BGer, der ebenfalls zweistellig scort, doch von einer Gala ist er diesmal Einiges entfernt. Javon Bess gelingt zwar per Dreier die 75:73-Führung, aber Frankfurts Obiesie trifft ebenfalls per Dreier zum 76:75, ehe „Urgestein“ Tez Robertson mit zwei Freiwürfen noch zum Endstand erhöht. Zuvor versemmelt Smith den letzten BG-Dreier. Trotz 36:22-Rebounds(!) kosten 16 Turnovers und die überschaubare Wurfquote von nur 43 Prozent die BGer den Sieg. Eine völlig unnötige Niederlage!

. Hamburg feuerte Trainer Raoul Korner nach der Niederlage gegen Ulm. Bei den Towers spielt die BG am kommenden Sonntag.  (haz/gsd)

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