76:90 - Ludwigsburger Riesen zu riesig für die BG Göttingen

Mit je 16 Punkten erfolgreichste BG-Werfer bei der siebten Saisonniederlage in Ludwigsburg: Harper Kamp (links) und Shane Edwards (rechts). Foto: nh

Ludwigsburg. Die BG Göttingen hat auch das Prestige-beladene Duell in der Basketball-Bundesliga bei den MHP Riesen Ludwigsburg mit 76:90 (37:44) verloren.

Beim Team von Ex-BG-Trainer John Patrick und drei ehemaligen Göttinger Spielern war nur gut eine Viertelstunde von den insgesamt 40 Minuten etwas drin. Mit einem 13:4-Lauf in den vier Minuten vor der Halbzeitpause stellten die Schwaben bereits die Weichen auf ihren siebten Sieg im achten Spiel, während die Veilchen weiter bei nur einem Erfolg (beim MBC) bleiben. Am nächsten Samstag kommt es nun bereits zum Kellerduell bei den in der Bundesliga überraschend schwächelnden Ulmern.

Ludwigsburg musste auf den erkrankten Ex-BGer Rocky Trice (Fieber) verzichten) und kam zunächst gegen die BG nicht recht auf Touren. Shane Edwards und Harper Kamp punkteten für die BG, der neue Spielmacher Marque Perry traf einen Dreier zur 18:16-Führung - seine einzigen Punkte im Spiel. Mit 20:18 für die Veilchen ging’s in die erste Pause. Die BG hatte 50 Prozent getroffen, die Riesen nur 31.

„Die ersten Siege kommen, wenn wir gewinnen“

Auch im zweiten Viertel blieben die Göttinger zunächst am Drücker. Auch wenn Neuzugang Terrell Everett glücklos agierte, stach vor allem Edwards heraus. Mit einem Drei-Punkt-Spiel sorgte er für die 28:24-Führung und per „Alley-Oop“ für das 30:26. Nach der 33:28-Führung kam aber der Bruch im Göttinger Spiel. Die BGer kamen gegen Riesen-Spielmacher Mustafa Shakur, Center-Star Jon Brockman & Co. nicht mehr mit, die Schwaben legten einen 13:4-Lauf, durch den sie die Partie zu ihren Gunsten kippten. 44:37 zur Pause – danach waren die Veilchen nicht mehr in der Lage, dem Spiel ihrerseits noch einmal eine Wende zu geben. „Wir haben einige Minuten die Kontrolle über das Spiel verloren“, erklärte Coach Roijakkers.

Mit zwei Dreiern gleich nach Wiederbeginn sorgten die Ludwigsburger schnell für klare Verhältnisse. So war der Rückstand der Göttinger nach 25 Minuten bis auf 15 Zähler angewachsen. Die Schwaben rissen das Match nun zusehends an sich, auch weil sie am Ende 43:29-Rebounds geholt hatten. Nach 30 Minuten sah das Resultat beim 66:53 für die Riesen zwar gar nicht so schlecht aus, doch in Schlagdistanz kam die BG dann auch im Schlussdurchgang eigentlich nie. Malte Schwarz streute noch zwei Dreier ein, doch mehr war nicht drin. Die Riesen erwiesen sich doch als zu riesig für die BG.

„Ein total gutes Spiel“, hatte Roijakkers von seinem Team gesehen. „Das waren große Schritte nach vorn im Zusammenspiel, das war Göttingen-Basketball. Terrell Everett muss noch sicherer werden, Marque Perry braucht noch Zeit“, so der BG-Coach im TV-Interview.

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