Basketball BBL-Pokal

80:86 in Ulm! Viertelfinal-Aus im Basketball-Pokal für die BG Göttingen

Beim Comeback noch ohne Punkte: Göttingens Rückkehrer Alex Ruoff spielte in Ulm 12:54 Minuten. 
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Beim Comeback noch ohne Punkte: Göttingens Rückkehrer Alex Ruoff spielte in Ulm 12:54 Minuten. 

Die BG Göttingen ist im Viertelfinale des Basketball-Pokals bei Ratiopharm Ulm gescheitert. Vor 5911 Zuschauern verloren die Veilchen nach einem schwachen zweiten Viertel, aber guter zweiter Halbzeit 80:86 (33:48).

Bei seinem Comeback spielte Alex Ruoff noch keine große Rolle. Für Göttingens besten Spieler Terry Allen war die Partie nach 25 Minuten nach dem zweiten Unsportlichen Foul zu Ende.

Wie zu erwarten verzichtete Roijakkers auf Darius Carter, nahm dafür Rückkehrer Alex Ruoff in den Kader. Die ersten Punkte für die BG machte Dylan Osetkowski mit einem Drei-Punkt-Spiel, verwandelte dabei auch seinen Freiwurf. Er traf auch zum 5:2, ehe sich Terry Allen ein Unsportliches Foul leistete. 

Ulm danach mit der ersten Führung zum 7:5, die die Gastgeber auf 14:11 ausbauten, doch Allen glich mit dem ersten BG-Dreier aus. Mit einem Vier-Punkt-Spiel (beim Dreier gefoult) sorgte Kyan Anderson wieder für das 18:17 der Göttinger.

Es ging hin und her. Der Ex-BGer Derek Willis drehte die Partie wieder mit zwei Zählern plus Freiwurf. Die Veilchen mussten für ihre Punkte hart arbeiten. 44,1 Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts kam Ruoff erstmals aufs Parkett. Und kassierte zu Beginn des zweiten Viertels sein erstes Foul.

Den Auftakt im zweiten Abschnitt verschlief die BG fast komplett. Ulm agierte schneller und konzentrierter. Andy Obst gelang das nächste Vier-Punkt-Spiel für die Hausherren zum 32:24. Ulm hatte bis Mitte des zweiten Durchgangs noch keinen Ballverlust, die Göttinger vier. 

Nach Obsts Dreier zum 37:26 war der Rückstand der BG erstmals zweistellig. Dabei blieb es auch bis zur Pause, denn die Veilchen fanden kein Mittel, die Ulmer in den Griff zu bekommen. Bezeichnend: In den ersten 20 Minuten traf das Roijakkers-Team nur zwei von zwölf Dreiern. Bei den Ulmern konnte die BG vor allem den Slowenen Zoran Dragic (16 Punkte zur Halbzeit) nicht stoppen.

Nach Wiederbeginn kam die BG etwas besser ins Spiel. Allen besserte die schwache Dreier-Bilanz auf, leistete sich dann aber nach 25 Minuten im Zurücklaufen sein zweites Unsportliches Foul – Folge: Spielausschluss. Sehr dumm!

Alex Ruoff kam zurück, aber kaum zur Geltung. Dafür drehte Elias Lasisi auf, scorte acht Punkte. Beim 66:59 durch Osetkowski waren die Veilchen sogar wieder auf sieben Zähler herangekommen. Der bis dahin blasse Mihajlo Andric schloss das dritte Viertel per Dreier zum 62:70 ab.

Und eröffnete das vierte ebenfalls per Dreier, dem Lockhart den nächsten zum 68:72 folgen ließ – auf einmal fielen die Dreier! Plötzlich war die BG dank eines 13:6-Laufes wieder dran! Aber genauso schnell zog Ulm erneut auf zehn Zähler weg, führte 78:68. 

Ulms Schilling kassierte sein fünftes Foul, doch aufgrund leichtfertiger Ballverluste und mehrerer Ulmer Blocks (insgesamt sechs) blieb die BG in Rückstand. Am Ende agierte Ulm cleverer und brachte den Vorsprung über die Zeit. Halbfinale adé für die BG, die nur 53 Prozent der Freiwürfe traf! Und keine 50 000 Euro Belohnung fürs Semifinale.

BG:Lockhart 11/davon 2 Dreier, Anderson 12/1, Lasisi 19/1, Ruoff, Kramer 2, Omuvwie, Andric 6/2, Mönninghoff (n.e.), Osetkowski 14, Allen 14/2, Hundt 2.

Ulms beste Werfer: Dragic 22/2, Obst 17/4, Hayes 15/1, Willis 14.  haz/gsd

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