Basketball-Bundesliga Frauen

82:67 in Heidelberg: Jenny Crowder wirft BG 74 zum Auftaktsieg

25 Punkte zum Auftakt: Göttingens Jenny Crowder (am Ball im Test gegen Jenas Anna Metzdorf und Sydney Kopp) führte ihr Team in Heidelberg zum ersten Sieg.
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25 Punkte zum Auftakt: Göttingens Jenny Crowder (am Ball im Test gegen Jenas Anna Metzdorf und Sydney Kopp) führte ihr Team in Heidelberg zum ersten Sieg.

Es war zwar noch nicht alles Gold, was glänzte, aber immerhin ein sehr erfreulicher Auftakt: Die medical instinct Veilchen BG 74 Göttingen gewannen ihr erstes Spiel in der Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL) am Samstag mit 82:67 (33:33) bei den SNP BasCats USC Heidelberg.

Heidelberg/Göttingen – Nach erheblichen Anlaufschwierigkeiten setzte sich das team von Trainer Goran Lojo letztlich noch deutlich durch.

Jenny Crowder, Krystina Brabencova, Marie Reichert, Morgan Pullins und Ruzica Dzankic - diese „starting five“ schickte Lojo aufs Feld. Und die hatte zunächst einige Probleme, ins Spiel zu finden. Pullins erzielte den ersten Korb der neuen Saison zum 2:3, doch danach geriet Göttingen mit 2:7 ins Hintertreffen . Nach sieben Minuten lagen die Veilchen Ladies 8:16 hinten - Auszeit BG 74. Doch es wurde nicht besser. Aus der Distanz trafen die Gäste gar nicht, Heidelberg verwandelte den vierten 22:10. Kat Tudor brachte die BG 74 zumindest noch auf 19:24 nach zehn Minuten heran.

Mühselig kam das Lojo-Team dann besser rein. Viki Karambatsa gelang der erste Ausgleich (24:24 (14.), Brabencova die erste Führung zum 29:26. Doch den 30:26-Vorsprung verspielten die Veilchen bis zur Pause (33:33) wieder.

Nach Wiederbeginn warfen sich Crowder & Co. einen leichten Vorsprung heraus, obwohl sie sich von der Freiwurflinie schwach zeigten, 15 Mal bei 35 Versuchen dabei scheiterten. Dagegen klappte der Defensiv-Rebound gut. 50:47 nach 30 Minuten.

Nach 32 Minuten war die BG 74-Führung erstmals zweistellig (57:47) - und die ersten zwei Punkte im Sack. Den BasCats ging die Puste aus, die BG 74 blieb konzentriert dabei. Crowder traf zwei wichtige Dreier zum 65:53. Am Ende, als die Partie entschieden war, trafen die Göttingerinnen dann endlich auch von der Freiwurflinie.

„Das war ein großer Kampf, wir waren am Ende konditionell überlegen“, freute sich Geschäftsführer Richard Crowder. „In der Offensive und bei den Freiwürfen haben wir noch Luft nach oben.“ Coach Lojo: „Wir sind glücklich über den ersten Sieg.“

Viertel-Ergebnisse: 24:19, 9:14 - 14:17, 20:32.

BG 74: M. Oevermann, A. Oevermann, Crowder 25/davon 3 Dreier, Brabencova 4, Karambatsa 14, Reichert 15, Pullins 14, Dzankic 10/2, Wenke, Tudor 8. (haz/gsd)

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