Zu viele Fehler

82:95 in Würzburg - BG Göttingen mit zehnter Niederlage in Serie

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Im Duell: Göttingens Spielmacher Michael Stockton gegen Würzburgs Maurice Stuckey.

Würzburg. Wieder zumindest eine Halbzeit lang ganz ordentliche Kritiken, doch auch wieder keine Punkte für die BG Göttingen. Bei s.Oliver Würzburg verlor die Mannschaft von Trainer Johan Roijakkers vor 3140 Zuschauern (ausverkauft) mit 82:95 (41:43) und kassierte damit die zehnte Pleite in Serie. Am Ende hatte die BG nichts mehr zuzusetzen.

Blöder Start für die BG: Würzburgs Robin Benzings wurde als „Goal tending“ gewertet, ein BGer hatte den Ball im Fallen abgewehrt. Der Ex-Würzburger Brion Rush sorgte für den Ausgleich, in der Folge konnten die Veilchen aber nicht verhindern, dass die Mainfranken 8:4 in Front zogen. Lockhart, Stockton und Kramer drehten die Partie zum 10:8 für die BG. Wieder ging’s andersherum zum 17:12 für die Gastgeber, doch die Veilchen hielten gut dagegen. Grüttner krachte Würzburg einen tollen Dunk rein, Harper Kamp gelang die 20:19-Führung zum Viertelende.

Und es lief noch besser zu Beginn des zweiten Abschnitts. Kamp, Stockton und Rush mit dem ersten Dreier brachten das Roijakkers-Team mit 27:19 in Führung. Sah gut aus bei der BG! Doch das Bauermann-Team schlug zurück, per Dreier glich Benzing zum 29:29 aus. Die BG agierte insgesamt sehr couragiert und abgeklärt. Nach Cliffords Dreier zum 32:31 reagierte Roijakkers mit seiner zweiten Auszeit, um Würzburgs Fluss zu stoppen. Gelang auch, denn wenig später war Rush mit zwei Dreiern zum 41:37 erfolgreich. Doch es blieb nicht bei der Göttinger Führung. Den letzten Angriff vor der Pause verdaddelten die BGer, Hammonds sorgte für die 43:41-Pausenführung der Gastgeber. 53 Prozent Trefferquote bis dahin waren aber nicht schlecht.

BG mit zu vielen Fehlern

Mit seinem vierten Dreier schaffte Rush nach Wiederbeginn für den Anschluss zum 44:45, doch danach häuften sich die vielen kleinen Fehler der BG, so dass Würzburg langsam wegzog. Beim 47:58 wieder Auszeit der Göttinger, doch viel änderte sich nicht. Die Würfe der Göttinger fielen nicht mehr, beim 60:50 waren die Mainfranken auf zehn Zähler enteilt. Die restlichen Minuten bis zur dritten Pause wurden zum Duell an der Freiwurflinie. Mit 15:25 verloren die Südniedersachsen den dritten Abschnitt, lagen somit 56:68 zurück.

Wenige Sekunden nach Beginn des Schlussdurchgangs kassierte Grüttner sein viertes Foul. Würzburg setzte sich indes mehr und mehr ab, weil E.J. Singler heiß lief und wie Hammonds zwei Dreier versenkte. Die BG mühte sich, kam jedoch nicht mehr über die Statisten-Rolle hinaus, zumal sie auch noch das Duell an der Dreierlinie verlor. Würzburg traf in den letzten zehn Minuten allein sechs. Die 95 Gegenpunkte zeigen zudem auf, wo es bei den Veilchen gehapert hat.

Außer Spesen mal wieder nichts gewesen für die Göttinger. Am nächsten Mittwoch muss die BG nach München.

BG: Lockhart 8, Williams 4, Kramer 2, Rush 23/5 Dreier, Stockton 17/2, Loveridge, Stechmann, Kamp 18/2, Larysz, Haukohl, Grüttner 10.

Erfolgreichste Würzburger: Benzing 16/2, Hammonds 16/3, Loncar 14/3, Gaddy 13/2, Singler 11/3.

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