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91:82 - BG Göttingen gewinnt Krimi in Hamburg

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Von: Helmut Anschütz

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Zwei Weiße gegen vier Lilane: Hamburgs McCullum (Mitte) und Wobo gegen die BGer Pape, Frey, Kamp und Bess (von links).
Zwei Weiße gegen vier Lilane: Hamburgs McCullum (Mitte) und Wobo gegen die BGer Pape, Frey, Kamp und Bess (von links). © Imago/Andreas Hannig

Was für ein enges Spiel! Aber die BG Göttingen behält beim Krimi bei den Hamburg Towers den Kopf oben und siegt 91:82 (35:37) vor 3400 Zuschauern. Die Schlappe von Frankfurt wurde damit ausgebügelt.

Hamburg – Große Abschiedszeremonie für Ex-BG- und Towers-Hallensprecher Andreas Lindemeier (siehe auch „Unter den Körben“). Er verabschiedete sich von einer langjährigen Towers-Zuschauerin und dankte danach auch noch „Veilchen-Power-Reiseleiter“ Christian Zigenhorn, dem er sein lila Sakko schenkte.

Wenig überraschend: Hamburg hat sein zuletzt fehlendes Trio Wohlfahrt-Bottermann, McCullum und Hinrichs wieder dabei.

Nach dem ersten Rückstand gelingt Till Pape das 2:2. Es ist eine enge Partie von Anfang an, die BG führt durch Mark Smith’ Dreier, dann sind die Towers 16:10 vorn. Aber die BG wird hart gedeckt, vor allem machen die Hamburger Druck auf den BG-Aufbau. Erst Rayshaun Hammonds bringt die Veilchen per Dreier wieder 17:16 nach vorn. Nach zehn Minuten heißt es 19:18 für die Gäste. So richtig auf Touren ist die Partie noch nicht.

Aber der Start ins zweite Viertel ist optimal für das Team von Coach Roel Moors: Dreier von Geno Crandall, Dreier von Mathis Mönninghoff zum 25:18. Auszeit Towers. Doch die BG verspielt ihre Führung fast wieder. Nach 16 Minuten ist sie aber noch 29:27 in Front. Viele ungenaue Abschlüsse prägen den BG-Auftritt. Smith und Bess drehen das Match aber erneut zugunsten der BG, ehe Hinrichs per Dreier zur 37:35-Führung trifft. Man muss sagen: Da war für die Veilchen in der ersten Halbzeit wieder mal viel mehr drin bei einem Team, das (auch) nicht überragend auftritt.

Nach dem Wechsel trifft Hamburgs Meisner per Dreier und McCullum zum 42:35. Und Meisner lässt noch einen Dreier folgen. Allein Crandall hält die BG im Spiel, der Ex-England-MVP netzt seinen dritten „Zirkuswurf“ ein. Und das Match ist weiter nichts für schwache Nerven. Hammonds tippt den Ball per „Alley oop“ nach Frey-Zuspiel zum 48:47 ein. Wenig später liegt die BG 54:50 vorn. Der wieder starke Hammonds besorgt das 59:51 für die Göttinger, die aber noch einen Dreier von  Philipps zum 60:56 kassieren – durfte nicht passieren!

Zum Auftakt des letzten Viertels verwandelte Frey seinen ersten Dreier zum 63:56 fürs Moors-Team. Dennoch bleibt es dramatisch. Die BG wahrt ihre kleine Führung, Hammonds und Crandall sind die Männer des Spiels auf Göttinger Seite. Aber auch Frey trumpft noch mal auf mit seinen Dreiern zum 80:71 und zum 83:73. Der effektive Bess lässt das 87:76 folgen, während die BG-Fans ihr Team auch kurz vor Schluss anfeuern. Hammonds trifft die letzten beiden Körbe zum 91:82 für die BG. Trainer Moors: „Die erste Halbzeit war schwierig von beiden Teams mit wenig Rhythmus. In der zweiten hat die BG wie die BG gespielt. Da haben wir unsere Qualität gezeigt, wenn wir den Ball gut bewegen.“  (Helmut Anschütz/gsd)

Traf drei wichtige Dreier: Der BGer Harald Frey (li.) gegen Hamburgs Kendale McCullum.
Traf drei wichtige Dreier: Der BGer Harald Frey (li.) gegen Hamburgs Kendale McCullum. © Imago/Andreas Hannig

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