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92:95 - Neuling Rostock stoppt Siegesserie der BG Göttingen

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Von: Walter Gleitze

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Korbleger: Die beiden Rostocker Derrik Alston (10) und Tyler Nelson (2) können Göttingens Mark Smith (13) nicht am erfolgreichen Wurf hindern. Links beobachtet Rayshaun Hammonds diese Szene.
Korbleger: Die beiden Rostocker Derrik Alston (10) und Tyler Nelson (2) können Göttingens Mark Smith (13) nicht am erfolgreichen Wurf hindern. Links beobachtet Rayshaun Hammonds diese Szene. © A.T. da Silva/gsd

Nun hat es die BG Göttingen ausgerechnet gegen den Aufsteiger Rostock Seawolves erwischt! Im dritten Spiel der Basketball-Bundesliga gab es für das Team von Trainer Roel Moors mit 92:95 (46:49) die erste Niederlage.

Göttingen – Hingegen bleibt der Neuling ungeschlagen und hat auch in Göttingen gezeigt, dass er eine Bereicherung für diese Liga ist.

Harald Frey eröffnete diese Partie, in der der in der vorletzten Woche neu verpflichtete Finne Max Besselink sein zweites Spiel für die Veilchen machte, mit einem Zweipunktwurf. Erstmals gingen die Ostseestädter mit 6:4 in Führung und bauten diese nach dem 6:6-Ausgleich der Gastgeber mit einem 8:0-Lauf auf 14:6 aus. Immer wieder gelang es den Rostockern, ihre Center unter dem gegnerischen Korb anzuspielen, die dann keine Mühe hatten zu punkten.

Im ersten Viertel hatten die Seawolves eine Trefferquote von sagenhaften 92 Prozent im Zweierbereich – 12 von 13 Würfen fanden ihr Ziel. Früh hatte Moors schon mit Peter Hemschemeier und Marios Giotis zwei Spieler aus der zweiten Garde aufs Feld geschickt, und auch im zweiten Viertel bekamen die beiden Guards Spielzeit.

Während bei den Göttingern die Trefferquote in den zweiten zehn Minuten von 56 Prozent nach dem ersten Viertel dann auf 68 Prozent im Zweierbereich stieg, sank sie bei den Rostockern auf immer noch gute 77 Prozent. Die Gäste verteidigten unglaublich aggressiv, dabei nicht unfair, sodass sich die Veilchen jeden erfolgreichen Wurf schwer erarbeiten mussten, kamen aber gut ins zweite Viertel, konnten den 18:26-Rückstand nach dem ersten Viertel auf 27:28 verkürzen - da tobte die Halle. Gleichwohl führte ein erneuter Lauf der Rostocker von 9:0 zur 37:27-Führung. Doch wieder gelang es den Göttingern, sich heranzuarbeiten und den Halbzeitstand auf drei Punkte beim 46:49 zu verkürzen und so dieses Viertel mit 28:23 für sich zu entscheiden. 13 Punkte hatte Rayshaun Hammonds zur Halbzeit auf seinem Konto, Geno Crandall kam auf neun Punkte.

In die zweite Halbzeit starteten die Gäste erneut gut und legten ein 58:50 vor, das jedoch die BGer mit einem 7:0-Lauf zum 57:58 konterten und ihrerseits in der 25. Minute mit 62:61 in Führung gehen konnten, die sie auch bis zum Ende des dritten Viertels hielten und mit 73:69 in die letzten zehn Minuten starteten und bei einer Neunpunkteführung (82:73) vermeintlich auf die Siegerstraße eingebogen waren. Doch in der Crunchtime versuchten es die Göttinger, mit Einzelaktionen diesen Vorsprung über die Zeit zu retten. Doch ein Foul von Crandall an Derrik Alston, für das dieser drei Freiwürfe erhielt, brachte für die Rostocker den Ausgleich zum 88:88. Ihre siegbringenden Punkte erledigten die Seawolves dann mit erfolgreichen Freiwürfen, während die Würfe der BG nicht mehr ihr Ziel fanden.  (Walter Gleitze/gsd)

Abgehoben: Göttingens Geno Crandall im Anflug auf den Rostocker Korb.
Abgehoben: Göttingens Geno Crandall im Anflug auf den Rostocker Korb. © arena göttingen

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