102 Tage nach dem letzten Erfolg

95:75 gegen Tübingen! BG Göttingen knackt endlich die Negativ-Serie

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Der Neue versucht’s mit einer Hand: Göttingens Neuzugang William Buford (am Ball) überlistet gegen Tübingens Ex-Göttinger Mathis Mönninghoff von außen.

Göttingen. Endlich wieder ein Sieg für die BG Göttingen! Nach 102 langen Tagen gewannen die Veilchen vor 3363 Zuschauer gegen die Walter Tigers Tübingen mit 95:75 (41:38).

Damit ist die schlimme Serie von elf sieglosen Spielen endlich zu Ende. Und obendrein holten sich die Veilchen auch noch den direkten Vergleich gegenüber den Schwaben, die das Hinspiel mit 13 Zählern gewonnen hatten. Für die BG bedeutet der erst fünfte Saisonsieg neues Selbstvertrauen im Kampf gegen den Abstieg.

Bei den Göttingern war erstmals Neuzugang Bill Buford dabei, Darius Carter feierte nach elf Spielen Verletzungspause sein Comeback. Dafür musste Harper Kamp draußen bleiben als überzähliger Ausländer. Carter stand gleich in der Starting five, erzielte nach zwei Minuten seine ersten Punkte zum 4:5 mit zwei Freiwürfen. Unübersehbar indes, wie nervös die BGer waren. Mehrere Pässe gingen ins Aus, sodass die Tübinger mit 12:6 in Front gehen konnten. Auch danach lagen die Schwaben noch vorn. Nach sechs Minuten kam Buford erstmals auf das Parkett, kurbelte das Veilchen-Spiel an, ohne noch selbst zu werfen. Für die erste BG-Führung sorgte dann er? Natürlich Carter zum 17:16. Kurz danach tobte Trainer Roijakkers am Rand, als er mit einer Aktion von Leon Williams überhaupt nicht einverstanden war. 20:20 nach zehn Minuten, nichts entscheiden, alles drin.

Vorsprung wieder weg

Nationalspieler Dominic Lockhart und Spielmacher Michael Stockton (13 Punkte nach 13 Minuten) brachten die BG zu Beginn des zweiten Abschnitts mit 24:20 nach vorn, Stockton legte per erstem Dreier zum 27:22 nach, das Haukohl erhöhte. Auszeit Tübingen. Brachte auch etwas für die Gäste, die danach zum 31:31 ausglichen. Der schöne, kleine Vorsprung der BG – schnell war er weg. Wegen der Foulbelastung ging es danach an die Linie auf beiden Seiten, ehe auch mal Mathis Mönninghoff in Erscheinung trat. Der Ex-BGer versenkte seinen zweiten Dreier für die Tigers 37:37. Brion Rush und Carter sorgten anschließend für die 41:38-Pausenführung der Göttinger, die die gute Trefferquote von 64 Prozent zur Halbzeit aufwiesen. Die Tigers kamen nur auf 48 Prozent.

Stefan Haukohl war der Mann der BG zu Anfang der zweiten Hälfte. Erst ein Drei-Punkt-Spiel, dann ein Dreier zum 49:42 – das begeisterte die Fans. Dann traf auch Buford erstmals zum 51:42. Und es lief weiter zugunsten der Veilchen! Rush traf per Dreier zum 54:46 und war auch danach vom Perimeter erfolgreich, sodass der Vorsprung weiter ausgebaut werden konnte. Beim 70:56 durch Rush war dann auch der direkte Vergleich erstmals geknackt. Das Hinspiel hatte die BG 67:80 verloren. Stockton schloss das dritte Viertel zum 75:61 ab.

Tigers-Fans frustriert

Den letzten Durchgang eröffnete wieder Rush per Dreier – und legte noch einen weiteren nach. Nach 35 Minuten schied Tübingens Stewart mit dem fünften Foul aus, die Führung der BG wuchs auf 18 Zähler. „Zweite Liga, Tübingen ist dabei“, sangen die Tigers-Fans hämisch gegenüber ihrer eigenen Mannschaft. Und: „Wir fahren nach Kirchheim.“ Bitter für die Schwaben, umso schöner für die BG, die nun endlich die Negativ-Serie geknackt hat.

BG: Lockhart 4, Williams, Kramer 7, Carter 17, Rush 26, Stockton 20, Loveridge 5, Stechmann, Larysz, Haukohl 14, Buford 2, Grüttner.

Tübingens beste Werfer: Upshaw 17, McCrea 13, Lee 13. (gsd)

BG Göttingen siegt 95:75 gegen Tübingen

BG 74 - Tübingen
BG 74 - Tübingen © Jelinek
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