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95:85-Testsieg gegen Frankfurt: BG-Fans zufrieden - der Trainer nicht

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Von: Helmut Anschütz

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In die Zange genommen: Göttingens stämmiger Neuzugang Javon Bess (Mitte) versucht, sich gegen Frankfurts Felix Hecker (links) und Justin Onyejiaka durchzusetzen. Mit 19 Punkten war Bess zweitbester BG-Werfer.
In die Zange genommen: Göttingens stämmiger Neuzugang Javon Bess (Mitte) versucht, sich gegen Frankfurts Felix Hecker (links) und Justin Onyejiaka durchzusetzen. Mit 19 Punkten war Bess zweitbester BG-Werfer. © Hubert Jelinek/gsd

Basketball-Bundesligist BG Göttingen kam im letzten Heimtest gegen Erstliga-Konkurrent Fraport Skyliners Frankfurt zu einem 95:85 (44:33)-Sieg.

Göttingen – Erstmals waren auch Zuschauer dabei - mit 1184 Fans gewannen die Veilchen auch das Duell gegen das Göttinger Fußball-Derby 05 gegen SVG (1021) nebenan im Maschpark.

Im letzten Heimtest musste Trainer Roel Moors auf den erkälteten Kapitän Harper Kamp verzichten, zudem fehlte der überzählige Jesse Ani. Auf dem Feld begannen Harald Frey, Mark Smith, Taze Moore, Till Pape und Rayshaun Hammonds – der allerdings nach nur 2:27 Minuten schon sein drittes Foul auf dem Konto hatte und vom Coach vom Feld beordert wurde.

Die ersten Akzente setzte Taze Moore mit teils spektakulären Aktionen und Punkten. Die BG führte 14:8, doch kurz vor Ende des ersten Viertels hieß es 18:18. Gino Crandall traf den Dreier zum 21:20 nach zehn Minuten.

Crandall eröffnete auch das zweite Viertel per Dreier, dem Moore, Smith und Marios Giotis noch weitere folgen ließen. Und wie das in Testspielen so ist: Bei den Veilchen wechselten sich gute und weniger gute Szenen in schneller Reihenfolge ab. Auch durch die bis zur Pause erzielten sieben Dreier setzte sich Göttingen aber klar von den Hessen ab, lag beim 44:28 mit 16 Zählern vorn. Erfreulich waren die 13 Assists (am Ende 24), denen aber zehn Turnovers (am Ende 14) gegenüberstanden.

Nach dem Wechsel behaupteten die Veilchen ihren Vorsprung, der bei plus/minus zehn Punkten lag. Nun machte vermehrt auch Javon Bess auf sich aufmerksam und auch Till Pape verstand es zu punkten. Insgesamt machten die Göttinger einen geschlossenen Eindruck.

Im letzten Abschnitt ließen sie die Südhessen nicht mehr gefährlich herankommen und wahrten die deutliche Führung bis zum Schluss. Fünf Spieler scorten bei den Veilchen zweistellig, wobei Taze Moore (21) und Javon Bess (19, alle in der zweiten Halbzeit) herausragten.

Sehr kritisch blieb indes Coach Moors: „Defensiv haben wir noch viel Arbeit. Das war teilweise sehr, sehr schwach gegen einen nicht kompletten Gegner. Wir hatten wenig Fokus, kamen fast immer zu spät.“

BG: Hammonds 13/ davon 2 Dreier, Frey 7, Crandall 11/2, Boakye, Hemschemeier, Smith 8/1, Wüllner, Mönninghoff, Pape 13/2, Bess 19/3, Giotis 3/1, Moore 21/3.

Beste Frankfurter: Tubutis 22/4, Obiesie 15, Adekunle 13.  (Helmut Anschütz /gsd)

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