Basketball-Bundesliga: Den letzten zehn Spielen kann Göttingen gelassen entgegen sehen

Acht Siege beruhigen BG

Entspannter Saisonendspurt: Adam Waleskowski (re., gegen Ulms Braydon Hobbs) hat mit seiner BG Göttingen den Klassenerhalt längst in der Tasche. In Bremerhaven gab es am vergangenen Freitag den dritten Auswärtssieg. Foto: dpa

Göttingen. Nach dem bereits achten Saisonsieg kann Basketball-Bundesligist BG Göttingen entspannt den letzten zehn Spielen entgegen sehen. So viele Erfolge hatten die Veilchen in der vergangenen Saison erst vor dem letzten Spiel gegen Würzburg aufzuweisen, das dann den neunten einbrachte – durch den sich das Team von Trainer Johan Roijakkers rettete.

Mit der vergangenen Spielzeit ist die derzeitige jedoch nicht zu vergleichen. Durch Hagens Pleite-Ausschluss ist der Klassenerhalt in dieser Serie eigentlich so leicht wie selten zuvor, da bekanntlich nur noch ein Team absteigt. Viel sieht danach aus, dass es Aufsteiger und Erstliga-Rückkehrer Vechta erneut treffen wird, das bislang noch kein Heimspiel gewonnen hat. Und das Restprogramm der Rastamänner unter anderem mit Ulm (aw), Oldenburg (h), Bayreuth (aw), München (h), Jena (aw) und Göttingen (h) ist überaus schwer. Insofern können sich die Veilchen zwar nicht zurücklehnen, aber doch einigermaßen beruhigt in den Saisonendspurt gehen.

Sportlichen Reiz hochhalten

Im vielzitierten „Niemandsland“ der Tabelle gilt es jetzt, den sportlichen Reiz hochzuhalten. So wie beim dritten Auswärtssieg in Bremerhaven. „Wir hatten alle Bock zu spielen“, meinte Dominik Spohr nach dem Match. Vor allem auch er selbst. Nach seinem Bruch der rechten Mittelhand am 30. Dezember in Ulm und fast zwei Monaten Zwangspause hat der BG-Kapitän wieder gut reingefunden. Die Spielfreude war ihm an der Nordseeküste anzusehen, nachdem er bereits in Jena einen (ungeplanten) Kurzeinsatz hatte.

Nur 68 Punkte zugelassen

„Wir haben in Bremerhaven die Nerven behalten und Gelassenheit gezeigt“, meinte Adam Waleskowski nach der Partie. „Unsere Defensive war gut“, stellte Leon Williams fest. Wenn man die Heimmannschaft bei nur 68 Zählern hält, darf man das behaupten.

Die nächsten Ansetzungen an drei Sonntagen in Folge zur besten Amateurfußballzeit (jeweils 15.30 Uhr) bringen der BG aber erneut knüppelharte Aufgaben – insofern war der Erfolg in Bremerhaven fast „nur“ ein Pflichtsieg. ALBA Berlin und das Überraschungsteam medi Bayreuth zuhause, dann in Frankfurt und die Mammut-Tour nach Tübingen, ehe Euroleague-Starter und Meister Brose Bamberg kommt – es bleibt heftig für die Veilchen. Trainer Roijakkers: „Das ist eben die Bundesliga. Ist doch schön, dass wir dabei sein dürfen.“ (haz/gsd)

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