Alles klar für zweite BBL-Saison: Lizenz für BG mit Auflagen

Göttingen. „Das ist genau das, was wir erwartet haben“, sagte Frank Meinertshagen am Donnerstag Abend. Der Geschäftsführer der „Pro Basketball Göttingen GmbH“ meinte damit, dass die BG Göttingen die Lizenz für die zweite Saison in der Bundesliga nach dem Wiederaufstieg mit den erwarteten Auflagen erteilt bekommen hat.

Drei Kriterien muss die BG noch nachweisen: Erstens vier hauptberufliche Mitarbeiter (Pressesprecher Timo Schreiber, die neue Vertriebsmitarbeiterin Johanna Hirmke/BG 74-Frauen, Spieltags-Organisator Chris Roselieb, Teammanager Jens Woisczyk). „Als Aufsteiger hatten wir mit ihnen bisher nur Einjahresverträge“, sagt der stets vorsichtige Meinertshagen, der noch eine zweite Person für den Vertrieb einstellen will. Zweitens die Sponsoring-Einnahmen: 60 Prozent zum 30. Juni, 80 Prozent zum 30. September. Drittens der Gesamtetat. „Den wollen und müssen wir steigern“, sagt der BG-Chef. Für die abgelaufene Serie landete die BG bei zwei Millionen, für die kommende will sie drüber liegen – durch erhöhte Sponsoring- und Ticketpreise.

Neun Klubs erhielten die Lizenz ohne Auflagen: München, Ulm, Berlin, Bamberg, Bonn, Braunschweig, Bremerhaven, Ludwigsburg, Frankfurt. Acht wie die BG mit Auflagen; Hagen mit einer „Bedingung“. Insolvenzklub Trier wurde die Lizenz verweigert. So stehen mit den Rückkehrern Gießen und Würzburg 17 Teams fest. Ob für Artland ein anderes per „Wildcard“ nachrückt, klärt sich „zeitnah“, so die BBL, die einen Rekordumsatz von 95 Millionen erzielte. (gsd)

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