Basketball-Bundesliga: BG Göttingen erwartet am Samstag den aktuellen Tabellenelften

Mit Alt-Stars gegen Jena

Vertrag bis Saisonende verlängert: Der nachverpflichtete BGer Jordan Loveridge (Mitte) gegen Oldenburgs Marcel Keßen (rechts), Rickey Paulding (23) und Philipp Schwethelm (links). Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Mit dem „Meister-Geist“ des ASC Göttingen von vor 35 Jahren gegen die starken „Basketball-Opas“ von Science City Jena – unter diesem Motto steht Das bereits vierte Heimspiel der BG Göttingen am Samstag um 20.30 Uhr gegen die Thüringer in der S-Arena. „Wir würden gern mal wieder ein Spiel gewinnen, das würde weiterhelfen“, sagt Veilchen-Geschäftsführer Frank Meinertshagen.

Zur Feier des Tages sind am Samstag die Stars von gestern zu Gast. Ex-Bundestrainer Terry Schofield, „Black Pearl“ Wilbert Olinde, Holger Geschwindner und viele andere mehr, die Organisator Ulli Frank zur „ASC-Reunion“ eingeladen hat, schauen sich vorm Jena-Spiel das neue Trainingszentrum an, das genau auf dem Gelände der abgerissenen Godehardhalle steht, in der sie drei Meisterschaften und zwei Pokalsiege holten. In der Halbzeit werden die ASC-Legenden den Fans präsentiert. „Eine Hommage an die Alt-Stars“, so Meinertshagen, der einst selbst noch mit Ulli Frank bei der BG 74 und mit Armin Sowa in Hannover zusammenspielte.

Thüringer „Opa-Trio“

Ob der „Geist der 80-er Jahre“ das aktuelle BG-Team beflügelt, bleibt abzuwarten. Dass die Veilchen mit fünf Niederlagen starten, „hatten wir ein bisschen befürchtet“, sagt Meinertshagen. Der Spielplan wird mit dem Jena-Match auch nicht besser. Mit zwei Siegen und drei Niederlagen ist das Team des aus Göttingen stammenden Trainers Björn Harmsen besser als die BG gestartet. Und das noch mit drei „Basketball-Opas“!

Jenas Immanuel McElroy ist 37, Julius Jenkins und Derrick Allen sind jeweils 36 Jahre jung. 110 Jahre Erfahrung bringt das Trio aufs Parkett und Punkte dazu: McElroy (10,8 im Schnitt, 456 Spiele), Allen (11,0 / 416) und Jenkins (10,0 / 383) absolvierten beeindruckende 1255 Erstliga-Spiele. „Jena ist das erfahrenste Team der Liga“, sagt BG-Coach Johan Roijakkers mit Respekt. Nicht minder erfahren ist der gerade nachverpflichtete Litauer Martynas Mazeika, der bei Jenas Siegen gegen Bayreuth und Ulm auf 21 bzw. 20 Zähler kam. Mazeika soll auch auf dem Einkaufszettel der BG gestanden haben.

Besonderes Spiel für Haukohl

Speziell wird das Jena-Spiel für Stephan Haukohl. Im vergangenen Februar steuerte der BG-Neuzugang 24 Punkte zum 102:92-Sieg der Thüringer gegen Göttingen bei – seine Karriere-Bestmarke. Aktuell tut sich sein Ex-Team schwer bei den Rebounds (nur 31 im Schnitt) – nur Tübingen ist noch schlechter. Besser läuft es bei den Dreiern: Nur Gotha/Erfurt und Tübingen sind erfolgreicher.

Eine Sorge hat Roijakkers weniger: Nach der Trennung von Paul Watson sind jetzt mit Stockton, Rush, Loveridge, Smotrycz, Carter und Williams nur noch sechs Imports in seinem Team. Er muss nicht mehr überlegen, wen er draußen lässt. Offen ist, ob der Ex-Oldenburger Dennis Kramer nach mehreren Spielen Pause Einsatzzeit bekommt. (haz/gsd)

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