Basketball 2. Liga

ASC Göttingen: Die zweite Frauen-Power in Göttingen

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Abenteuer zweite Bundesliga: ASC-Trainer René Hampeis (hockend im grauen Sweatshirt) inmitten seiner Mannschaft. 

Optimistisch geht Trainer René Hampeis das Abenteuer zweite Bundesliga Nord mit den Frauen des ASC 46 Göttingen an. „Wir haben am kommenden Samstag das erste Spiel bei den ChemCats in Chemnitz und den Anspruch, dort zu gewinnen“, zeigt sich Hampeis kämpferisch.

Einen Ausfall muss der ASC-Coach allerdings verkraften. Centerin Lena Wenke hat sich in der Vorbereitung die Hand gebrochen. „Sie gehört zu den Leistungsträgerinnen, auf die wir aber wohl in der gesamten Hinserie verzichten müssen“, bedauert Hampeis.

Gleichwohl freut er sich über die bundesligaerfahrenen Neuzugänge als da wären Corinna „Coco“ Dobroniak und Alissa Pierce. „Inwieweit Alissa es beruflich hinbekommt, immer zur Verfügung zu stehen, müssen wir sehen. Es ist aber gut, dass wir sie in unseren Reihen haben“, freut sich Hampeis über Pierce, die in der vergangenen Saison bei den Bergischen Löwen und davor beim Stadtrivalen BG 74 Göttingen gespielt hat.

Die Bergischen Löwen, die sich ab dieser Saison RheinLand Lions nennen, gehören neben Eintracht Braunschweig zu den Titelfavoriten. „Die beiden Teams werden die Meisterschaft unter sich ausmachen“, legt sich Hampeis fest. Und sein Ziel für die Königsblauen? „Wenn wir am Ende auf einem Nichtabstiegsplatz stehen, bin ich zufrieden.“ Es gibt zwei Absteiger.

Dass es nun neben dem Erstligisten flippo Baskets BG 74 Göttingen ein weiteres Frauenteam vor Ort in der Zweiten Liga gibt, sieht Hampeis durchaus positiv: „Das spricht doch für einen guten Standort für den Frauen-Basketball in Göttingen.“ Seiner Meinung nach „beißt sich das keineswegs, weil die Voraussetzungen der beiden Teams unterschiedlicher Natur sind“. Bei der BG 74 spielen viele Profis, das Team sei losgelöst vom Gesamtverein, ist eine UG. Der ASC hingegen sei im Gesamtverein eingebunden und setze vornehmlich auf den eigenen Göttinger Basketballnachwuchs. Hampeis spricht im Übrigen von einem guten Verhältnis zwischen den Teams.  gsd

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