Basketball-Playoffs: Auch in Wolfenbüttel geben Ausländerinnen den Ton an / Auch Nachwuchs-Arbeit wird großgeschrieben

Aufstieg keine Pflicht: Wolfpack entspannt in Finals

Wolfenbüttel. Man kennt sich, man schätzt sich – bei aller sportlichen Rivalität: Die beiden niedersächsischen Nachbarn Wolfenbüttel und Göttingen bestreiten ab Samstag die Finalserie um den Aufstieg in die Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL). „Wir gehen da ganz entspannt hin-ein“, sagt Wolfpack-Sprecher Rainer Gelhaus.

„Wir lassen das alles locker auf uns zukommen“ fährt er fort. Falls die Wolfenbüttelerinnen gegen die Veilchen-Ladies dominieren würden, sei noch nicht entschieden, ob man auch aufsteigt. „Alles ist in der Schwebe“, sagt Gelhaus weiter. „Fest steht aber, dass es gegen Göttingen sehr, sehr schwer werden wird.“

Gelhaus: „Die beiden besten Mannschaften der Hauptrunde haben sich durchgesetzt, der Erste und Zweite stehen verdient im Finale.“ Was hat das Wolfpack so stark gemacht? „In der bisherigen Finalserie auf alle Fälle der Teamgeist, alle haben als Team zusammengestanden. Großer Kampf hat natürlich auch dazu beigetragen.“

Das Team

Wie bei allen Topklubs geben auch in Wolfenbüttel die Ausländerinnen den Ton an. „Dreier-Königin“ Alysha Womack (18,9 Punkte pro Spiel), Alli Gloyd (17,8), Crystal Leary (11,7) und die Estin Birgit Piibur (10,1) trafen bislang zweistellig. Großen Wert legt man in Wolfenbüttel auf den Nachwuchs. Das WNBL-Team ist amtierender deutscher Meister, richtet am 29./30. April auch die Endrunde aus. Deshalb würde ein eventuelles drittes Finale auch erst am 7. Mai bei der BG 74 steigen. Merit Brennecke, Nina Rosemeyer und Maileen Baumgardt spielen 2. Liga und WNBL. Kein Thema ist beim Wolfpack derzeit die Ex-BGerin Klaudia Grudzien: Sie erlitt im ersten Halbfinale gegen Osnabrück den zweiten Kreuzband-riss (HNA berichtete).

Der Trainer

Pierre Hohn hatte das Team zur laufenden Saison übernommen. Er trainierte zuvor Eintracht Braunschweig, löste Wolfenbüttels Ex-Göttingerin Hanna Ballhaus (nach Spanien) ab. Viel falsch gemacht hat er nicht – sonst wäre das Wolfpack nicht auf Platz zwei gelandet. (haz/gsd-nh)

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