Basketball Bundesliga Männer

"Bachelor" Mangold sieht Pleite der BG Göttingen in Bonn

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Den Korb im Blick: Göttingens Dennis Kramer (am Ball) gegen Bonns Martin Breunig – die beiden kennen sich aus früheren Zeiten. 

Bonn – Unter den Augen von „Bachelor“ Andrej Mangold, der mit seiner „Traumfrau“ Jennifer hinter der Bonner Bank saß, verlor die BG Göttingen die Partie bei den Telekom Baskets mit 68:76 (35:41). Die Veilchen zeigten eine gute kämpferische Einstellung, die jedoch wieder einmal nicht für eine Überraschung, für Big Points reichte.

Dominic Lockhart und Mihajlo Andric (je 13) waren die besten Werfer für das Team von Trainer Johan Roijakkers.

„Göttingen ist ein sehr unangenehmer Gegner“, hatte Bonns Coach Chris O’Shea vorm Spiel gesagt. Doch davon war zunächst überhaupt nichts zu sehen. Die Veilchen verpennten den Start völlig, die Baskets gingen mit 8:0 in Front. Erst nach geschlagenen vier Minuten gelangen Stockton die ersten Punkte. Erst danach wachten die Gäste auf und verkürzten 12:13. Spektakulärste Aktion im Anfangsviertel: Bonns James Webb netzt einen Rückwärts-Dunk ein. 21:16 nach zehn Minuten für die Baskets.

Auffällig schon da: Die BG traf überhaupt nicht von außen – das sollte am Ende ein entscheidender Faktor für die Schlappe sein. Nur 13 Prozent Dreierquote (Bonn 31 Prozent) reichen eben nicht. Den ersten Dreier verwandelte Lockhart nach langen 18 Minuten zum 33:35-Anschluss. Beim 35:41 zur Pause war noch nichts entschieden.

Nach dem Wechsel ging es mit dem „Zitterhändchen“ an der Dreierlinie weiter. „Unsere Schützen haben leider nicht getroffen“, meinte der starke Lockhart hinterher bei MagentaSport. Wie wahr!

„Wir haben die offenen Würfe nicht getroffen, müssen jetzt weiterkämpfen. Wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen“, so Lockhart weiter.

Bei den Bonnern dirigierte Josh Mayo das Spiel, er war bis Mitte des dritten Viertels ohne Fehlversuch. Zwar geriet die BG beim 46:35 in (den höchsten) Rückstand, doch Andric brachte die Göttinger wieder auf 53:54 heran. Und so war auch beim 58:55 für Bonn nach 30 Minuten noch alles drin.

Aber es waren eben einmal diese vielen kleinen Fehler. Mal hier ein Ballverlust (insgesamt 18!), mal dort ein schlechter Pass oder die abgelaufene Schuss-Uhr und die Dreier fielen weiter nicht.

Dumm auch: In den ersten knapp drei Minuten des letzten Viertels traf nur Derek Willis zwei Punkte. 90 Sekunden vor Ende warf er die BG jedoch wieder auf 65:67 heran. Doch den Veilchen fehlte es an Konzentration. Roijakkers ließ Michael Stockton in der Schlussphase sogar auf der Bank. Der Spielmacher hatte auch nicht seinen besten Tag erwischt. Doch auf ihn ließ Roijakkers nichts kommen: „Michael ist die BG. Ich war zufrieden mit der Intensität des Teams und mit dem Rebounding. Aber wir hatten einen schlechten Tag von der Dreierlinie.“  haz/gsd

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