Hoher Rückstand / 95:98 gegen Gießen

Basketball-Bundesliga: BG Göttingen muss noch mehr bangen

+
Endlich wieder zweistellig gescort: Göttingens Penny Williams (am Ball) gegen Gießens Benjamin Lischka.

Gekämpft bis zum Umfallen – doch am Ende stand die BG Göttingen im Spiel der Basketball-Bundesliga gegen die Gießen 46ers bei der knappen 95:98 (31:48)-Niederlage wieder mit leeren Händen da und muss nun umso mehr um den Klassenerhalt bangen.

Es war die erste Halbzeit, in der die Göttinger eine blutleere un emotionslose Vorstellung den lediglich 2531 Zuschauern (Minusrekord) geboten hatten. „Wir haben den Anfang völlig verpennt, haben nicht mit der nötigen Intensität verteidigt“, musste BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen konstatieren. „Wir sind einfach nicht stabil genug, die Mannschaft hat sich in der zweiten Halbzeit zwar sehr gut ins Spiel zurückgekämpft, doch am Ende hat es dann leider nicht zum Sieg gereicht“, ergänzte Meinertshagen. Das Team könne deutlich besser spielen. „Wenn wir in einer Woche so spielen wie bei unserem Erfolg in Bayreuth, dann haben wir eine Siegchance in Bremerhaven. Wir haben es noch immer selbst in der Hand, uns den Klassenerhalt zu sichern“, hofft der BG-Boss. In der Tat sind die Göttinger (noch) nicht auf fremde Hilfe angewiesen.

Meinertshagens Gedanken gingen nach dem Gießen-Spiel also bereits in die Zukunft. Denn die sieht derzeit nicht sehr rosig aus. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz fünf Spieltage vor Saisonende beträgt gerade mal vier Punkte. Und dort stehen die Eisbären aus Bremerhaven, bekanntlich der nächste Gegner der Veilchen. Ein überaus wichtiges Spiel für das Team von Trainer Johan Roijakkers, der zumindest mit der Leistung seiner Spieler in der zweiten Halbzeit zufrieden sein konnte. Doch einen 20-Punkte-Rückstand (31:51) aufzuholen, war dann doch des Guten zu viel, obwohl die Chance zweifellos bestand. Dass er Stephan Haukohl zur Verwunderung vieler gar nicht eingesetzt habe, begründete Roijakkers damit, dass „Stephan derzeit kein BBL-Niveu hat“.

„Die Mannschaft hat nach dem großen Rückstand zur Pause nach dem Wechsel Charakter gezeigt“, betonte Mathis Mönninghoff, der sich mit zwei Dreiern am munteren Körbewerfen beteiligt hatte. Während die Gießener mit 20 erfolgreichen Dreiern – die Mittelhessen führen die Dreierstatistik in der Bundesliga in dieser Saison an – ihren eigenen Saisonrekord einstellten, die BGer in dieser Spielzeit auch noch nicht 17 Dreier erfolgreich in der gegnerischen Reuse untergebracht hatten, so stellten beide Mannschaften mit insgesamt 37 Dreiern auch in dieser Statistik einen BBL-Saisonrekord auf. Und wer kann sich daran erinnern, dass die Göttinger schon einmal neun Dreier in einem Viertel erzielt hatten?

„Wir waren in der ersten Halbzeit mental nicht da, sind in ein Loch gefallen“, suchte Mönninghoff nach einer Erklärung für den katastrophalen Auftritt der Veilchen in den ersten 20 Minuten, in denen ihnen auch so gut wie nichts gelingen wollte. Einige zaghafte Unmuts-Pfiffe waren da auch aus dem Publikum aufgrund der schwachen Leistung zu hören. 

Niederlage für die BG Göttingen gegen Gießen

 
 © Hubert Jelinek
 
 © Hubert Jelinek
 
 © Hubert Jelinek
 
 © Hubert Jelinek
 
 © Hubert Jelinek
 
 © Hubert Jelinek
 
 © Hubert Jelinek
 
 © Hubert Jelinek
 
 © Hubert Jelinek
 
 © Hubert Jelinek
 
 © Hubert Jelinek
 
 © Hubert Jelinek
 
 © Hubert Jelinek
 
 © Hubert Jelinek
 
 © Hubert Jelinek
 
 © Hubert Jelinek
 
 © Hubert Jelinek
 
 © Hubert Jelinek
 
 © Hubert Jelinek
 
 © Hubert Jelinek
 
 © Hubert Jelinek
 
 © Hubert Jelinek

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.