Basketball

BBL-Konzept für Zulassung von Fans

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IMnn fliegt der Basketball wieder in den Korb?

In Zusammenarbeit haben die Deutsche Eishockey Liga (DEL), die Handball-Bundesliga (HBL), die 2. Handball-Bundesliga und die Basketball Bundesliga (BBL) einen Leitfaden konzipiert für die angestrebte Wiederzulassung von Zuschauern. Dieser ist an das Rahmenkonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) und des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) angelehnt.

Für die drei genannten Hallenprofiligen ist der Spielbetrieb mit Zuschauern essenziell, um wirtschaftlich zu überleben.

Herausforderungen

Derzeit können bundesweit keine einheitlichen Regelungen getroffen werden, da die Zulassung von Zuschauern aktuell von den Entscheidungen der örtlichen Gesundheitsämter und der spezifischen Infektions- und Verordnungslage vor Ort abhängig ist. Zusätzlich legen die Behörden Wert darauf, dass die Besonderheiten der Indoor-Situation berücksichtigt werden. Weiterhin ist die Anpassung an das lokale Infektionsgeschehen zu jedem Zeitpunkt erforderlich.

Es wird an den BBL-Standorten unterschiedliche Lösungen hinsichtlich Anzahl der Zuschauer und der strukturellen Umsetzung der Hygienevorschriften zur Zulassung von Zuschauern geben.

Dazu muss jeder Klub als Ausrichter ein eigenes Schutz- und Hygienekonzept unter Berücksichtigung der standortbedingten Gegebenheiten erarbeiten. Dieses muss vom zuständigen Gesundheitsamt freigegeben werden.

Sollte im Einzelfall die Zulassung von Zuschauern nicht gestattet oder mit nur derart geringer Kapazität möglich sein, dass diese nicht wirtschaftlich ist, kann es in diesem speziellen Fall einem Club der BBL freigestellt sein, ohne Zuschauer zu spielen.

In Abstimmung mit der BBL muss ein standortspezifisches Hallen-Konzept erarbeitet werden, welches eine hochwertige Darstellung der BBL, der Clubs und deren Partner im TV-Bild garantiert.

Zielsetzung

Oberste Zielsetzung ist nach wie vor die Minimierung der Infektionsrisiken für alle Beteiligten. Grundsätzlich fokussieren die Maßnahmen der Clubs drei Punkte: . Reduktion der Infektionsrisiken durch Minimierung von engen Kontakten.

. Sicherstellung einer Kontaktverfolgung und bestmögliche Unterstützung der lokalen Gesundheitsämter bei der Ermittlung von Infektionsketten im Falle einer auftretenden COVID-19-Infektion.

. Fortlaufende Begleitung und Evaluation der getroffenen Maßnahmen inkl. Auswertung der Wirksamkeit.

Neben dem Leitfaden für die Wiederzulassung von Zuschauern arbeitet die BBL parallel an einem „Leitfaden für den Trainings- und Spielbetrieb“ der kommenden Saison 2020/21. Dieser wird eine Fortschreibung des Hygiene- und Sicherheitskonzepts für den Sonderspielbetrieb im Mai/Juni 2020 (zentrales Final-Turnier in München und vorgeschalteter dezentraler Trainingsbetrieb) darstellen, und den Komplex „Arbeitsschutz“ für alle aktiv Spielbeteiligten (Spieler, Trainer, Betreuer, Schiedsrichter, Kampfgericht, TV) einschließlich des Themas Testungen abdecken. gsd/nh Foto: Nicolas Armer/DPA

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