Basketball-Pokal

BBL-Pokal als Saison-Einstimmung für BG Göttingen

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Führungs-Trio: BG-Kapitän Akeem Vargas, Geschäftsführer Frank Meinertshagen (mit Maske, weil er nicht getestet ist) und Trainer Roel Moors.  

Langsam wird’s wieder ernst! Nach drei Siegen und drei Niederlagen in den Vorbereitungsspielen startet die BG Göttingen am Sonntag in die BBL-Pokalrunde - nicht zuhause, sondern im Rasta-Dome in Vechta, wo es am Sonntag (15 Uhr, live bei MagentaSport) gegen die Fraport Skyliners aus Frankfurt geht.

Und damit genau gegen die Mannschaft, gegen die die Veilchen ihren ersten Test in der Main-Metropole mit 83:76 gewannen.

Der BBL-Pokal wird in Corona-Zeiten in Turnierform ausgespielt. Die BG trifft in Vechta am übernächsten Wochenende noch auf Gießen und den Gastgeber. Drei weitere Gruppen spielen in Bonn, Weißenfels und Ulm. Die Gruppensieger bestreiten in München das Top Four (1./2. November).

„Wir hatten Glück bei der Pokalauslosung“, meinte der von Trainer Roel Moors bestimmte neue BG-Kapitän Akeem Vargas am Mittwoch bei einer Pressekonferenz der Veilchen. Die erwähnten Kontrahenten in der Gruppe B betrachtet der Ex-Göttinger (schon 2012/13 bei der BG) jedenfalls als nicht so schwer wie zum Beispiel die Gruppe A mit Bonn, Braunschweig, Oldenburg und Berlin. Vargas spielte zuletzt zwei Saisons für die Frankfurter, die jedoch ihr Team auch fast völlig neu formiert haben. Bekannt sind nur Rudi Völlers Sohn Marco und Urgestein Quantez Robertson. Auch der neue belgische Coach BG-Coach Moors sprach von „Glück mit dieser Gruppe. Es gibt keinen Favoriten.“

Mit seiner neuen Mannschaft, in der neun Neue und mit Dennis Kramer, Marvin Omuvwie und Mathis Mönninghoff nur drei bisherige Akteure stehen, ist Moors „zufrieden. Die Mentalität ist gut. Wir wollen schnell spielen, aber wir sind noch nicht so weit, haben noch viel Arbeit mit Ballverlusten und beim Rebounding. Es ist eine junge Mannschaft, da benötigen wir Zeit.“ Zum Beispiel auch mit dem nachverpflichteten Galen Robinson, der den wegen Heimweh in die USA nach Hause geflogenen Christian Vital ersetzte. Von ihm erhoffe man sich einen „echten Pointguard“, so Moors. Mönninghoff mache „einen guten Job“, und dass Kramer nach seiner Fußverletzung zurück ist, sei natürlich auch vorteilhaft: „Er gibt uns eine Extra-Rotation“, sagt der Belgier.

Und die neuen Amerikaner? „Sind gute Typen“, meint jedenfalls Akeem Vargas. Der inzwischen 30-Jährige hat mittlerweile jede Menge Erfahrung, um das beurteilen zu können. „Die Team-Chemie ist positiv“, sagt Vargas. Gemeinsame Euroleague-Abende oder Restaurant-Besuche hätten dazu beigetragen.

Die Team-Chemie ist gut

BG-Kapitän Akeem Vargas

Die Veilchen-Fans werden ihre neuen Lieblinge nur im TV begutachten können. Zuschauer sind in Vechta bei diesem Spiel nicht zugelassen. Vechta zählt mit zu einem Corona-Risikogebiet. Die BGer reisen am Samstag per Bus an, übernachten in einem Hotel, sind so gut wie möglich abgeschottet von jedweden Kontakten. „Als Risikogebiet hat Vechta keinen Einfluss auf unsere Planungen, das läuft wie bei jedem Auswärtsspiel“, sagt BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen.  gsd/nh

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