Unter den Körben: Samstag Auslosung / Über 200 Fans nach Paderborn

BBL-Pokal: BG blickt nach Bonn

Veilchen für das Veilchen: Für Taylor Rochestie war das Spiel nach zwölf Minuten zu Ende.

Eine logistische und organisatorische Meisterleistung hat einmal mehr die Lokhallen-Crew um Alexander Konrad geleistet. Nach dem Düsseldorf-Spiel (66:62-Sieg) am vergangenen Freitag wurde sofort das gesamte Basketball-Equipment aus der Halle entfernt. Schließlich trat am Samstag Comedian Atze Schröder in der ausverkauften Lokhalle auf. Danach mussten die Tribünen, das Spielfeld usw. sofort wieder aufgebaut werden, da EuroChallenge-Gegner Limassol nach seinem Eintreffen am Montag in der Lokhalle trainieren wollte.

Am Samstag richten sich die BG-Blicke nicht nur auf das nächste Bundesliga-Auswärtsspiel in Paderborn, sondern erneut auch wieder nach Bonn. Dort wird in der Halbzeit des Spiels der Telekom Baskets gegen die Brose Baskets Bamberg das BBL-Pokal-“Viertelfinale“ ausgelost. Als „Glücksfee“ fungiert Branko Klepac. Zwischen 1998 und 2006 spielte der 31-Jährige 311 Mal im Magenta-Dress und kam auf 1311 Punkte. Im März 2006 musste Klepac aber seine Karriere beenden: Die Ärzte hatten bei ihm Multiple Sklerose festgestellt. Heute arbeitet er bei der Telekom im Sportsponsoring. Als Gegner für die BG im Lostopf sind Alba Berlin, Bonn, Eisbären Bremerhaven, Bamberg und EWE Baskets Oldenburg. Ein Heimspiel am 17. Februar wäre wichtig, um ins „Final Four in Frankfurt (10./11. April) zu kommen.

Von weit her angereist kamen wieder die Schiedsrichter für das Spiel gegen Limassol. Marius Ciulin kam aus Rumänien, Tomislav Vovk aus Kroatien und Johann Jeanneau (Foto li., ganz re.) aus Frankreich. „Etwa 50 Kilometer südlich von Nantes“ sei er zuhause, berichtete der Franzose, der mit seinen Schiri-Kollegen und dem Technischen Kommissar William Jones (Wales) erstmals im VIP-Raum beköstigt wurde. Clever: Die BG kann sich wieder wie in der Vorrunde die Referee-Kosten mit Frauen-Erstligist TV Saarlouis teilen. Der spielte gestern in der EuroLeague gegen KK Stada (Serbien) - und wurde vom „Göttinger Schiri-Trio“ gepfiffen.

Beim Essen hinterher mit seinem Bruder Alex war der Schmerz schon fast wieder vorbei. Für BBL-Dreier-Star Taylor Rochestie war das Match schon nach zwölf Minuten vorbei. Ein zypriotischer Ellenbogen war an seinem linken Auge gelandet. Die Folge: Eine Platzwunde und ein Veilchen.

Weiblichen Beistand hatte BG-„Abwehrterrier“ Chester Frazier. Derzeit ist seine Freundin Sarah zu Besuch im kalten Göttingen.

Auf nach Paderborn! 200 Tickets hatte Christian Zigenhorn (Fanklub Veilchen-Power) schon für das Spiel am Samstag verkauft. Die Veilchen werden also wieder lautstark unterstützt. (haz/gsd-nh)

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