"Die Rückkehr von Carter war wichtig“

Beim 95:75-Sieg der BG Göttingen: Carter bringt Erfolg zurück

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Starkes Comeback: Göttingens Darius Carter (am Ball) gegen Tübingens Reggie Upshaw (links) und Jacob Mampuya.

Göttingen. Nach elf sieglosen Spielen hat sich die BG Göttingen in der Basketball-Bundesliga zurückgemeldet. 3363 Zuschauer feierten die Veilchen frenetisch nach dem 95:75 (41:38)-Sieg gegen die Walter Tigers Tübingen.

Nach 111 Tagen seit dem 77:74 in Bremerhaven am 12. Npvember 2017 konnte das Team von Trainer Johan Roijakkers endlich die böse Negativ-Serie knacken. Doch bei aller Euphorie: Der erst fünfte Saisonsieg kann höchstens der Anfang sein im Kampf um den Klassenerhalt.

Völlig verrückt zudem: Die vergangenen elf Spiele verlor die BG ohne Darius Carter. Am Samstagabend war der „Energizer“ erstmals wieder dabei – und sogleich gab es wieder einen Sieg. „Die Rückkehr von Carter war wichtig“, fasste Coach Roijakkers zusammen. „Endlich gab es wieder das Pick-and-Roll. Das brachte Michael Stockton und Brion Rush in Stellung.“ Eine Spielsituation im weitesten Sinn vergleichbar mit dem Doppelpass im Fußball. Daran mangelte es den Veilchen zuletzt eklatant. Mit Carter kam auch diesbezüglich der Erfolg zurück.

Auch der zweite „richtige“ Neue hatte einen großen Anteil am dritten Heimsieg. William Buford feierte seine BG-Premiere ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub Tübingen. Der US-Boy steuerte zwar nur zwei Punkte bei, war mehr Vorbereiter als Scorer. „Er weiß, wie man Basketball spielt. Es ist wichtig, dass wir jetzt einen zweiten großen Guard haben. Für Dominic Lockhart wäre es zu schwer geworden, Tübingens Malcolm Lee zu verteidigen“, so Roijakkers.

Tigers brechen völlig ein

Während Carter sofort in der Starting five stand und seine ersten Punkte nach zwei Minuten zum 4:5 erzielte, kam Buford nach sechs Minuten erstmals aufs Parkett und versuchte, seine Mitspieler in Szene zu setzen. „Für mich war das eine perfekte Situation“, meinte Buford, der zum 51:42 (23.) traf, nach der Partie. „Er ist ein großartiger Junge“, lobte ihn Darius Carter, „besonders in der Kabine.“

Der Spielfilm: Zuerst lag die BG 6:11 zurück, ging erst beim 17:16 erstmals in Front durch Carter. Nach 16 Minuten hatten die Tigers den 29:22-Vorsprung der Göttinger wieder zum 31:31 ausgegelichen, die zur Pause knapp führten.

Der Mann hat gut lachen! Göttingens Topscorer Brion Rush (15) kam auf 26 Punkte. Leon Williams, Dennis Kramer, Stefan Haukohl (v.li.) feiern ihn. Hinten Bill Buford und Michael Stockton.

Nach dem Wechsel passierte das, was Tübingen diese Saison schon so oft passierte: Es brach immer weiter ein, da halfen auch drei Dreier von Ex-Veilchen Mathis Mönnighoff nichts. Beim 70:56 (28.) war erstmals auch die 13-Punkte-Pleite aus dem Hinspiel ausgebügelt, am Ende hatte die BG (ohne Harper Kamp/Knieprobleme) auch den direkten Vergleich gewonnen.

Auch weil Brion Rush wie gegen München zur Hochform auflief und sechs Dreier traf. Verbessert auch Stefan Haukohl, der courgaiert agierte und 14 Zähler beisteuerte. Stark auch Stockton mit seinem Double-Double (20 Punkte, 13 Vorlagen) – klasse!

Roijakkers freute der Sieg für die Fans, die Organisation und seine Mitarbeiter: „Sie haben den Erfolg verdient.“ Bedient war Tigers-Kollege Mathias Fischer: „Wir sind in der zweiten Halbzeit komplett eingebrochen, konnten das Pick-and-Roll nicht kontrollieren.“

BG Göttingen siegt 95:75 gegen Tübingen

BG 74 - Tübingen
BG 74 - Tübingen © Jelinek
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