Basketball-Bundesliga Frauen

BG 74-Frauen in Marburg: Wiedersehen mit Theresa Simon

+
Dritter Sieg wird angepeilt: Göttingens Spielmacherin Jennifer Crowder hofft mit der BG 74, in Marburg erfolgreich zu bestehen. 

Göttingen – Am fünften Spieltag der Basketball-Bundesliga der Frauen müssen die flippo Baskets BG 74 Göttingen nach Hessen reisen. Am Sonntag ist um 16 Uhr Tipoff beim BC Pharmaserv Marburg. Dort gibt es ein Wiedersehen mit Theresa Simon, die bekanntlich nach einer Saison in Göttingen nun zu den Marburgerinnen wechselte.

Keine guten Erinnerungen haben die BGerinnen an die Hessinnen. Denn beide Spiele in der vergangenen Saison gingen zuhause mit 63:69 und in Marburg sogar sehr deutlich mit 58:89 verloren. In dieser Spielzeit haben die Marburgerinnen gegen die noch punktlosen Saarlouis und Aufsteiger Heidelberg gewonnen, in Nördlingen jedoch verloren.

Leistungsträgerin bei Marburg ist seit Jahren Finja Schaake, die auf 13,3 Punkte pro Spiel kommt. Das US-Girl Tonisha Vanee Baker steuert im Schnitt 9,9 Punkte und 3,7 Rebounds bei. Die 1,93 m große Ungarin Alexandria Kiss-Rusk schafft 12,6 im Schnitt Punkte und angelt sich großartige 8,9 Rebounds pro Spiel.

Sieben des 15 Spielerinnen umfassenden Kaders sind 21 Jahre und jünger. Theresa Simon scheint indes noch nicht so recht angekommen zu sein. In zwei Spielen, die sie dabei war, erzielte sie lediglich vier Punkte und holte sich vier Rebounds pro Spiel.

Nach zwei völlig unnötigen Niederlagen in Folge wollen die Göttingerinnen nun endlich wieder gewinnen. Manko bei beiden Niederlagen der Baskets in Hannover und zuhause gegen Nördlingen: Der zu schmale Kader. Das Team von Trainer Goran Lojo zeigte in beiden Partien in der ersten Halbzeit eine sehr gute Leistung, um im zweiten Spielabschnitt aber kräftemäßig einzubrechen und so auch die nötige Konzentration zu verlieren. Dabei waren die Spielerinnen der „starting five“ jeweils über 35 Minuten auf dem Parkett, wobei Viki Karambatsa und Sandra Azinovic jeweils zwischen 10 und 20 Minuten eingewechselt wurden. Die Zwillingsschwestern Meike und Annika Oevermann (erst 16 Jahre jung) und auch Fenja Keune (19 Jahre) sind Nachwuchskräfte, die behutsam an das Bundesliganiveau herangeführt werden sollen. Nun ist auch noch Alissa Pierce (HNA berichtete exklusiv) weg.

„Wir werden wohl noch zwei bis drei Spiele abwarten, ehe wir möglicherweise noch auf dem Spielermarkt tätig werden“, meinten unisono die beiden BG 74-Geschäftsführer Richard Crowder und Roland Emme-Weiß.

Interessant: Die Saarlouis Royals haben sich von der Ex-BGerin Verdine Warner schon wieder getrennt. wg/gsd

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.